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Controlling – Was ist das genau und wie geht das?

Controlling – bitte nicht missverstehen!

Controlling ist einer der man meisten missverstandenen Begriffe im deutschen Sprachgebrauch.

Controlling bedeutet NICHT kontrollieren!

Controlling bedeutet steuern, leiten oder regeln und setzt damit NICHT auf Überwachung von unternehmerischen Vorgängen oder Mitarbeitern, sondern sorgt mit verschiedenen Techniken für die Strategie-, Ergebnis- und Finanztransparenz.

Controlling zeigt damit allen Beteiligten die Auswirkungen Ihres Handelns und trägt somit zu höherer Wirtschaftlichkeit bei.

Was macht ein Controller?

Controller sind Dienstleister im eigenen Unternehmen und bieten den erforderlichen Service für die betriebswirtschaftliche Daten- und Informationsversorgung. Dabei koordinieren sie Teilziele und Teilpläne (z.B. Umsatzziele, Produktions- und Personalpläne etc.) und organisieren unternehmensübergreifend ein zukunftsorientiertes Berichtswesen. Eine BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung) mit dem Steuerberater zu besprechen, ist damit kein Controlling, weil es nur die Vergangenheit analysiert und nicht in die planerische Zukunft blickt.

Welche wichtigen Themen gibt es im Controlling?

Neben vielen Themenfeldern, die in größeren Unternehmen einen hohen Stellenwert haben (Beispiele sind Beteiligungs- und Konzernkontrolling), haben wir uns darauf konzentriert, die essenziellen Anforderungen von kleinen Unternehmen verständlich aufzubereiten. Dazu haben wir vier Kernthemen mit diversen Einzelaspekten in unserem Blog ausführlich beleuchtet.

Finanzplanung
Wieviel Umsatz braucht’s denn? Es gibt Unternehmer, die die Frage nach der notwendigen Umsatzgröße zur Deckung aller anstehenden Kosten und Investitionen nicht beantworten können. Dabei ist eine plausible Finanzplanung die Grundlage einer angemessenen Budgetplanung. Mit einem Budgetplan lässt sich wunderbar überprüfen, ob bestimmte Finanzpositionen aus dem Ruder laufen.

Kalkulation
Die Kalkulation und damit die Festsetzung der Preise für Kunden sind immer wieder Anlass für Fehlentwicklungen. Entweder es gibt keine Deckungsbeitragsrechnung, oder die verrechneten Sätze sind nicht in angemessener Höhe oder es wird gleich „gegoogelt, was die Konkurrenten verlangen“. Die Kalkulation muss immer unternehmensindividuell erfolgen und sämtliche Kosten decken. Eine transparente Kalkulation vermeidet auch unbezahlte Auftragsmehrungen, auf denen man sitzen bleiben kann.

Kennzahlen & Steuerungssysteme
Viele Inhaber kleiner Unternehmen sind sich unsicher, welche Kennzahl sie zur Steuerung ihres Betriebes verwenden sollen. Da es hierfür kein Patentrezept gibt, werden gerne der Umsatz und der Blick aufs Bankkonto als Steuerungssysteme genommen. Das kann mitunter zu spät sein, um Fehlentwicklungen aufzudecken. Mit einfachen Werkzeugen wie der Balanced Scorecard, der ABC Analyse oder auch der Inventur können sich Inhaber kleiner Unternehmen wirkungsvolle und aussagekräftige Steuerungssysteme aufbauen.

Kostenrechnung
Seine Kosten im Griff zu behalten ist der Schlüssel zum Gewinn. Dazu ist ein gutes Verständnis über die Begriffe in der Kostenrechnung sehr hilfreich. Mit Werkzeugen wie dem Betriebsabrechnungsbogen, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung behalten Sie den Überblick. Übrigens, auch Kulanz und Rabatte sind Kosten, die Sie im Auge behalten sollten.

 

Unsere Beiträge zum Controlling

 

Deckungsbeitragsrechnung

Deckungsbeitragsrechnung: wertvolle Transparenz für Unternehmer

In diversen Gesprächen und Beratungsprojekten bei Kleinunternehmen wurde ich öfter mit dem Argument konfrontiert, daß eine Deckungsbeitragsrechnung und die Ermittlung des Deckungsbeitrag je Produkt oder je Sparte nur ab einer bestimmten Unternehmensgröße Sinn macht. Als Einzelunternehmer bräuchte man das nicht, der Aufwand lohne nicht, es wäre alles nur theoretischer Unsinn und vieles Mehr. Diese Meinungen zeigten sich auch in einigen Kommentaren bei meinem Gastartikel im Blog von Peer Wandiger. Aber passt die Meinung zur Deckungsbeitragsrechnung? Braucht man als Einzelunternehmer wirklich keine Deckungsbeitragsrechnung? Wenn Sie sich bereits einmal eine der folgenden Fragen gestellt haben, wäre die Berechnung des Deckungsbeitrags durchaus sinnvoll: ...
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Rabatte ruinieren ihr Unternehmen

Wie dramatisch Rabatte Ihre Rendite und damit Ihr Unternehmen ruinieren…

Um zu verstehen, wie Rabatte ihr Unternehmen und ihre Kennzahlen beeinflussen, muss man zunächst wissen, was Rabatte sind. Als Rabatt versteht man einen Preisnachlass, der gewährt wird, um sich im Angebotspreis von anderen Anbietern zu unterscheiden. Arten von Rabatten Es gibt verschiedene Arten von Rabatten: Barzahlungsrabatt: Nachlass für sofortige Bezahlung Mengenrabatt: Nachlass für Abnahme großer Mengen Treuerabatt: Nachlass für Stammkunden Sonderrabatt: Nachlass für Mitarbeiter etc. Dies sind die meist verwendeten Rabatte, es gibt noch weitere, die allerdings seltener genutzt werden. Alle diese Rabatte haben eines gemeinsam, wenn sie nicht korrekt kalkuliert werden, können sie Ihren Unternehmen schaden ...
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Zimmerer bei der Arbeit

Kennzahlen und Kennzahlensysteme in Handwerk & KMU

Kennzahlen und Kennzahlensysteme werden von Controllern in der Industrie heiß geliebt, vermitteln sie doch ein Gefühl von Messbarkeit und Beherrschbarkeit hoch komplexer Zusammenhänge. Für viele Handwerker und Inhaber von kleinen und mittleren Betrieben stellen sich aber zuerst grundlegende Fragen, wie: Was bedeuteten Kennzahlen für mich und mein Unternehmen? Brauche ich ein Kennzahlensystem? Wie kann ich ein Kennzahlensystem aufbauen, das für meine Firma passend ist? Hurra, ich habe Kennzahlen – und jetzt? Diese Fragen möchte ich im nachfolgenden Artikel beantworten und Tipps & Tricks für Kennzahlensysteme für Handwerker und kleine Unternehmen geben ...
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Effektivität & Effizienz

Effizienz und Effektivität – was ist was? Definitionen & Tipps

Diese beiden Begriffe tauchen nicht nur im betriebswirtschaftlichen Sprachgebrauch auf, sondern sind mittlerweile, weg vom wissenschaftlichen Gebrauch, stark im alltäglichen Leben verflochten. Dennoch oder gerade deshalb sind sich viele der eigentlichen Bedeutung der Begriffe gar nicht bewusst. Zukünftig sollten diese beiden Begriffe für Sie Metaphern statt nur leerer Worthülsen sein. Mit Hilfe eines besseren Verständnisses kann man andere Begriffe als Synonym verwenden und so vermeiden, dass das Predigen der beiden Ansätze für die Mitarbeiter nur eine leere Phrase ist, sondern sich wirklich die wesentlichen Dinge verbessern! Lassen Sie uns starten … ...
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4 Perspektiven der Balanced Scorecard

Balanced Scorecard in der Praxis – für kleine Unternehmen mit Download-Vorlage

Die Balanced Scorecard (kurz BSC) ist ein hervorragendes Instrument, zur strategiefokussierten Ausrichtung des Unternehmens. Die übergeordnete Strategie, die von der Geschäftsführung festgelegt wird, ist häufig den Mitarbeitern schwer zu vermitteln. Aber wie soll ein Mitarbeiter produktiv die strategischen Ziele operationalisieren, wenn er die Strategie des Unternehmens gar nicht kennt. Die Balanced Scorecard ist ein ideales Mittel, die Strategie vereinfacht und auf einen Blick offenzulegen. Gerade bei Kleinen und Mittelständischen Unternehmen kann die BSC gute Ergebnisse liefern, da die Kommunikationswege zwischen Geschäftsführung und Mitarbeiter relativ überschaubar sind. Genau deswegen möchte ich Ihnen die BSC im einzelnen Schritt für Schritt vorstellen und ...
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Kulanz - Definition, Anwendung & Controlling mit Download Vorlage

Kulanz – Definition, Anwendung & Controlling mit Download Vorlage

Kulanz ist oft ein Reizthema für Kunden und Unternehmer. In diesem Beitrag finden Unternehmer Ratschläge für eine angemessene Kulanz-Strategie sowie ein sachgerechtes Controlling von Kulanz. Allgemeines zum Begriff Kulanz Kulanz – bei diesem Wort wird es so manchem Kunden ganz warm ums Herz. Mancher glaubt sogar er würde etwas geschenkt bekommen. Man spricht gerne von Entgegenkommen, Gefälligkeit, Großzügigkeit, Kompromissbereitschaft und dergleichen. Schaut man ins Englisch-Wörterbuch steht unter Kulanz „Goodwill“, was ebenfalls so viel heißt wie „guter Wille“ oder „Gefälligkeit“. Dabei wird oft vergessen, die Position des Verkäufers zu betrachten. Wie sieht es auf Seiten des Verkäufers bzw. des Unternehmers aus? ...
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Portfolio in der Finanzwirtschaft | Markowitz Portfoliotheorie

Portfolio & Portfolioanalyse – Grundlagen und Anwendung

Was versteht man unter einem Portfolio? In der Geschäftswelt und in Unternehmen geht es oft darum komplexe Probleme und schwierige Entscheidungen mit Hilfe von einfach zu erfassenden, grafischen Modellen zu unterstützen. Ein Werkzeug, den Consideo iModeler, habe ich Ihnen bereits vorgestellt. Darüber hinaus spielt die Portfoliotechnik seit einigen Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Ein Portfolio ist ein Diagramm, das mit 2 oder 3 Achsenabschnitten versehen werden kann. Dann werden zusammenfassend Bereiche festgelegt, für die entsprechende betriebswirtschaftliche Handlungsempfehlungen gegeben werden können. In diesem Zusammenhang wird sich mit der Portfolioanalyse beholfen. Diese Technik hilft, in Kombination mit den Unternehmensstrategien, Handlungsalternativen für eine zu ...
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Inventur - Zählen und Listen bearbeiten

Die Inventur – Arten, Durchführung, Fallstricke

Begriff „Inventur“ – was ist das? Inventur – bei diesem Begriff sind in der Vergangenheit schon viele Geschäftsinhaber blass geworden. Warum? Einerseits, weil viele damit einen enormen Aufwand verbinden und sich andererseits davor scheuen, die aktuellen Bestandszahlen vorgelegt zu bekommen und schwarz auf weiß die Differenzen (meistens unerklärliche Fehlmengen, Schwund) auf dem Tisch zu haben. Typische Fragen, welche im Zusammenhang mit der Inventur auftreten: Was ist überhaupt die Inventur und wer muss eine Inventur machen? Welche Inventurarten gibt es? Wie hat eine „gute“ Inventur abzulaufen? Müssen Inventuren immer nervenaufreibend sein, weil danach das böse Erwachen in Sachen Soll- und Ist-Zahlen kommt? ...
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Budgetplan auch für kleine Unternehmen

Der Budgetplan – Anleitung, Tipps, Video Tutorial & Excel-Vorlage

Die Budgetierung und ganz besonders die Aufstellung eines Budgetplanes werden gerade bei kleinen Unternehmen stark vernachlässigt, dabei ist es  mit der richtigen Herangehensweise ein großartiges Steuerungsinstrument. Der Budgetplan hilft, während des Geschäftsjahres Abweichungen zu erkennen und notfalls gegenzusteuern. Damit behält man die Liquidität des Unternehmens im Auge. Das Jahresergebnis auf dem Bankkonto des Unternehmens, sei es Gewinn oder Verlust, fällt so nicht „zufällig“ vom Himmel, sondern man kann sich im Vorfeld bereits darauf vorbereiten und einstellen. Der Budgetplan ist recht einfach zu erstellen, daher ist er ein großartiges Mittel zur Steuerung seines Unternehmens und wird auch von vielen Banken und ...
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Zweirad-Drewe-Logo

Zweirad Drewe – ein Traditionsunternehmen gewinnt neue Stärke

Wer in Raum Bayreuth Motorrad führt, kennt Zweirad Drewe und die Familie Drechsel als Inhaber des traditionsreichen Unternehmens. Seit mehr als 30 Jahren führt Wolfgang Drechsel, denn alle liebevoll „Schnuff“ nennen, seinen Motorradhandel mit Werkstattbetrieb. Gegründet wurde die Zweirad Drewe GmbH im Jahr 1981. Zusammen mit seinem Partner Günter Wenzel waren die beiden eine Institution auf zwei Rädern mit einer ordentlichen Menge Benzin im Blut. Im Sommer 2011 passierte dann das Unglück. Plötzlich und unerwartet verstarb Günter Wenzel. Durch den Tod und das abrupte Ende der tiefen Freundschaft rissen nicht nur große emotionale Wunden auf, sondern schlagartig fehlte im Unternehmen ...
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Beispiel für den Einsatz von Statistik im Kleinunternehmen

Varianz, Standardabweichung und Co. – statistische Grundlagen für kleine Unternehmen

Warum sollten sich Selbständige und Unternehmer mit Statistik beschäftigen? Um diese Frage zu klären, muss man zunächst wissen, was Statistik überhaupt bedeutet: Das Wort Statistik kommt vom griechischen Wort statisticum, was den Staat betreffend bedeutet, erst im 19. Jahrhundert wurde es im heutigen Sinne gebraucht, das allgemeine Sammeln und Auswerten von Daten. Statistik beschäftigt sich also mit der Erhebung und Auswertung von Daten, um diese mit anderen Daten zu vergleichen oder um Vorhersagen über die Entwicklung der Werte zu machen. Diese Daten können auch zur Veranschaulichung dienen, ein Diagramm sagt beispielsweise mehr aus, als eine lange Liste von Zahlen ...
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Typische Einteilung von Daten nach Klassen mit der ABC-Analyse

ABC Analyse – Schritt für Schritt erklärt mit Video-Tutorial und vielen Praxisbeispielen

Bevor ich Ihnen die ABC Analyse-Vorgehensweise erläutere, möchte ich Sie auf eine Geschichte über einem meiner Beratungskunden hinweisen. Die Geschichte handelt von Manfred und wie wir mit der ABC-Analyse sein Unternehmen vor der Insolvenz gerettet haben. Erfahren Sie, wie der Motorradhändler in kurzer Zeit aus seinem eigenen Bestand das nötige Geld realisieren konnte. Vorbemerkung zur ABC-Analyse Mit einer ABC-Analyse lassen sich wunderbare Erkenntnisse im Unternehmen gewinnen. Obwohl sie relativ einfach durchgeführt werden kann, ist die ABC-Analyse vielen Unternehmern und Selbständigen unbekannt. Die ABC-Analyse gehört thematisch in die Gruppe der Controlling-Werkzeuge. Mit dieser Schritt für Schritt-Anleitung möchte ich Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie ...
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Dank der ABC-Analyse hat Manfred seine finanzielle Freiheit zurück!

ABC Analyse kann Sie vor Insolvenz retten! Ein Praxisbeispiel

Manfred, der Vollblut-Biker... Ich möchte Ihnen gern eine wahre Geschichte erzählen, die exemplarisch für die Notwendigkeit und Einfachheit der ABC-Analyse stehen soll. Die Geschichte handelt von Manfred und wie wir mit dieser Methode sein Unternehmen vor der Insolvenz gerettet haben. Manfred ist Ende 50 und betreibt seit rund 30 Jahren in einer deutschen Kleinstadt sein Unternehmen „Manfreds Motorradladen“. Als Vertragshändler vertreibt Manfred die Marken BMW, Yamaha und Piaggio. Früher führte er noch Triumph und Kawasaki, gab die Marken aber durch eine veränderte Nachfrage bei den Kunden auf. Neben dem Handel mit Motorrädern und Zubehör führt er als KFZ-Meister die Werkstatt ...
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Achtung, bei der GuV aufpassen!

Die Gewinn und Verlustrechnung – aufgepasst, eine trügerische Zahlenwelt!

Mit der Gewinn und Verlustrechnung (GuV) kann man als Unternehmer ganz schön auf die Nase fallen. Wie man trotz Gewinnausweis unweigerlich in die Pleite rutschen kann und welche Maßnahmen es dagegen gibt, möchte ich in diesem Wachrüttel-Artikel aufzeigen ...
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Stufen der Kostenrechnung

Kostenstelle und Kostenstellenrechnung im Handwerksunternehmen – so funktioniert es

Da es immer Anfragen zur Einordnung des Kostenstellenplanes in das interne Rechnungswesen gab, möchte ich den Kostenstellenplan näher vorstellen. Im ersten Abschnitt stelle ich den Kostenstellenplan vor und was zu beachten ist, im zweiten Abschnitt gehe ich auf die konkrete Umsetzung im Handwerksunternehmen ein und erörtere Vor- und Nachteile dieses Instruments. Was ist ein Kostenstellenplan? Um die tatsächlichen Kosten eines Produktes zu ermitteln, bedarf es mehrerer Punkte, die in die Kostenrechnung einfließen ...
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Powerkurs ABC-Analyse - mit vielen Übungsdaten!

Die kombinierte ABC/XYZ-Analyse – Ein weiterer Schritt zu materialwirtschaftlichem Erfolg

Sowohl mit der ABC-Analyse als auch der XYZ-Analyse, die ich Ihnen bereits vorgestellt habe, lassen sich einzeln wunderbare Erkenntnisse im Unternehmen gewinnen. Während die ABC-Analyse Ihnen u.a. dabei helfen kann, herauszufinden, welche Artikel den höchsten Wertanteil ausmachen und für Sie dementsprechend von besonderer wertmäßiger Bedeutung sind, ermöglicht die XYZ-Analyse eine differenzierte Betrachtung ihrer Bedarfszeitreihen, die wiederum als erste Entscheidungsgrundlage für Ihre Beschaffungsstrategien dienen kann. Einen noch wertvolleren Einblick bekommen Sie jedoch mit einer Kombination beider Controlling-Werkzeuge. Das heißt für Sie: doppelte Aussagekraft und doppelter Erfolg bei gleichem Aufwand. Mit diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, wie durch den Einsatz der ...
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XYZ Analyse fuer optimale Materialwirtschaft

XYZ-Analyse – Optimale Materialwirtschaft Schritt für Schritt – Fallstricke – Beispieldateien

Mit einer XYZ-Analyse können Sie wie mit der bereits von mir vorgestellten ABC-Analyse entscheidende Einblicke in Ihr Unternehmen, insbesondere in die Lagerhaltung und die Materialdisposition bekommen. Leider ist auch die XYZ-Analyse vielen Unternehmern und Selbstständigen nicht geläufig. Sind sie jedoch erst einmal mit diesem Controlling-Werkzeug vertraut, wollen sie es nicht mehr missen und die Kennzahlen helfen Ihnen, die Kapitalbindungskosten nachhaltig zu senken. Mit diesem Artikel biete ich Ihnen die Möglichkeit, das Instrument XYZ-Analyse Schritt für Schritt kennenzulernen, um die damit verbundenen Erkenntnisse gewinnbringend in Ihr Unternehmen einzubringen. Die XYZ-Analyse erleichtert Ihnen die Planung von Material- und Warenströmen und leistet so ...
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Der Kostenschrank

Kostenarten – Wie erstellt man einen Kostenartenplan?

Was sind denn überhaupt Kostenarten? Die Kostenarten sind der Ausgangspunkt und die Grundlage der gesamten Vollkostenrechnung, die in der Vergangenheit schon einmal erläutert habe. Obwohl ich mittlerweile persönlich eher zur Teilkostenrechnung mit der Deckungsbeitragsrechnung tendiere, gehört die Vollkostenrechnung mit den Teilbereichen Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung in den meisten Handwerksbetrieben und bei fast allen kleineren Unternehmen zur betrieblichen Realität. Damit gehören sie zur Kosten- und Leistungsrechnung und damit zum internen Rechnungswesen innerhalb der BWL. In diesem Artikel beschäftigen wir uns aber nicht mit der Leistungsrechnung, sondern mit der Kostenrechnung - beides Teilgebiete der BWL. Die Kostenartenrechnung hat die systematische Erfassung und ...
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Kundenwünsche ohne Stress

Auftragserweiterung ohne Auftragsbestätigung – bleiben Sie auf Ihren Kosten sitzen?

Kommt Ihnen das bekannt vor? Vielleicht kennen Sie die Situation. Sie haben ordentlich kalkuliert aber Ihr Kunde will kein Risiko eingehen. Wunschgemäß haben Sie Ihrem Kunden ein Festpreisangebot gesendet und um den Auftrag des Kunden zu gewinnen, haben Sie noch ein bisschen Luft aus der Marge rausgelassen. Das schlug natürlich auf Ihre Gewinn-Marge. Das ist unschön, andernfalls hätten Sie den Auftrag nicht bekommen. Und siehe da, die Auftragsbestätigung Ihres Kunden ist im Briefkasten. Herzlichen Glückwunsch, es geht los! Kundenorientierung und Fronarbeit Sie beginnen alleine oder mit Ihrem Team, den Kundenauftrag abzuarbeiten. Der Kunde ist zufrieden. Plötzlich ruft er Sie an ...
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Das Zuck- und Schluck-Prinzip (Fortsetzung Gastbeitrag bei Selbständig im Netz)

Das Zuck- und Schluck-Prinzip (Fortsetzung Gastbeitrag bei Selbständig im Netz)

Was ist das Zuck-und Schluck-Prinzip? In meinem Gastbeitrag bei Peer Wandiger habe ich herausgearbeitet, wie man das Online-Business, gerade wenn man sich in einer Phase starken Wachstums befindet, als Profit-Center organisieren kann. Ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Center-Organisation ist dabei die Verantwortung des Profit-Center-Managers für die Erwirtschaftung des Deckungsbeitrages 3 (Erlöse abzüglich Erlösschmälerungen, Standard-Produktkosten, Artikeldirekte Strukturkosten und Profit-Center direkten Strukturkosten). Der Center-Manager handelt dabei als Unternehmer im Unternehmen. Diese Kompetenz muß man ihm auch geben, es macht keinen Sinn, den Center-Manager für Dinge verantwortlich zu machen, die er aufgrund der Kompetenzen nicht verändern kann ...
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Produktkosten und Strukturkosten

Ein Blumenstrauß der Kosten… oder was kosten die Blumen? Kostenbegriffe in der Praxis

Alles Kosten, oder was? Mit der Machete durch den Dschungel der Kostenbegriffe... In vielen betriebswirtschaftlichen Artikeln, in Tageszeitungen, Magazinen und in den meisten Fortbildungen werden viele Kostenbegriffe ausgetauscht, verdreht oder synonym verwendet, obwohl sie unterschiedlich sind. Können Sie die Begriffe Produktkosten, Strukturkosten, Einzelkosten, Gemeinkosten, Variable Kosten, Fixkosten, beeinflußbare Kosten, nicht beeinflußbare Kosten sauber auseinander halten? ...
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Betriebsabrechnungsbogen verstaendlich erklaert

Was ist der Betriebsabrechnungsbogen? Der BAB verständlich erklärt…

Was ist der Betriebsabrechnungsbogen? Der Betriebsabrechnungsbogen, kurz BAB genannt, ist ein abrechnungstechnisches Hilfsmittel der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung. Damit gehört der Betriebsabrechnungsbogen zur Kosten- und Leistungsrechnung und ist gerade bei kleinen und mittleren Betrieben wie Handwerksbetrieben sehr beliebt. Wozu dient der Betriebsabrechnungsbogen? Der Betriebsabrechnungsbogen BAB hat die Aufgabe, Gemeinkosten auf die Kostenstellen zu verteilen. Außerdem dient er der verursachungsgerechten Kontenkontrolle (man sieht, wo die Kosten anfallen) und damit der Überwachung der Kosten im Sinne eines Kostencontrollings. Schließlich benötigt man einen Betriebsabrechnungsbogen BAB zur Ermittlung der Gemeinkostenzuschlagsätze als Basis für die Kalkulation. Der Betriebsabrechnungsbogen in der Kosten- und Leistungsrechnung Die Kosten- und Leistungsrechnung ...
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Der Kostenschrank

Kostenrechnung, Kalkulation und Nachkalkulation – Controlling im Handwerk

Kostenrechnung, Kalkulation und Nachkalkulation. Das sind wesentliche Methoden aus dem Controlling bzw. dem internen Rechnungswesen, die gerade in Handwerksbetrieben existenziell sein können. Denn ob Sie rentabel arbeiten oder sich ein Auftrag im Nachhinein nicht rentiert hat, erkennen Sie nur mit diesen Werkzeugen. Wie der Name schon sagt, internes Rechnungswesen ist nur für Sie, daher gibt es auch eine ganze Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten, um die Kostenrechnungauf Ihre Bedürfnisse anzupassen. Denn nicht jeder braucht tausend Kostenstellen... aber dazu später. Dieser Artikel soll eine kurze Anleitung sein, wie es gemacht wird und worauf zu achten ist.Die Kostenrechnung besteht aus drei Teilen, der Kostenartenrechnung, ...
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hairwe

Kennzahlen zur Steuerung im Handwerk – Ein Praxisbeispiel einer kennzahlgesteuerten Strategie für Frisöre

Controlling mit Kennzahlen Jetzt sträuben sich sicher bei vielen die Nackenhaare. Um gleich ein Mißverständnis auszuräumen, Controlling bedeutet im Deutschen nicht Kontrolle, sondern eher Steuerung. Steuerung des Unternehmens für die Zukunft statt Kontrolle der Vergangenheit. Wie bettet man Kennzahlen in seine Vision und seine Strategie ein? Ich möchte dies an einem Beispiel für eine Vision eines (fiktiven) Friseurunternehmens erläutern: „In Zukunft wollen wir DER gefragte Stylist in der Stadt sein, der seinen Kunden ein umfassendes Angebot in allen Bereichen individueller Schönheit bietet. Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der neben den klassischen Friseurleistungen auch Typberatung, Kosmetik, Pflege und Wellness beinhaltet. Durch ...
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