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Ein Praktikant – eine kurze Vorstellung und die Faszination BWL

Liebe Leser,

seit dem 01.04.2013 darf ich einem motivierten Studenten der Fachrichtung BWL betriebliche Abläufe in meiner Unternehmensberatung näher bringen.

Ich freue mich sehr darüber, daß sich Philipp Rolf auch Ihnen, meinen Lesern, näher vorstellen möchte. Sie werden in nächster Zeit sicher den einen oder anderen Artikel von Ihm auf meinem Blog lesen dürfen.

Bitte Philipp, Deine Bühne!

Mein Praktikant Philipp Rolf

Mein Praktikant Philipp Rolf

Wer ist das neue Gesicht auf Zeit?

Mein Name ist Philipp Rolf und ich werde für die nächste Zeit als Praktikant bei der Unternehmensberatung Axel Schröder tätig sein.

Da ich nicht nur unsichtbar im Hintergrund mitarbeite, sondern auch aktiv in die Blogpflege und das Verfassen von Beiträgen eingebunden bin, möchte ich Ihnen mit diesem Artikel die Chance geben, mich etwas näher kennenzulernen.

Ich studiere seit 2010 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Meine Interessens- und Studienschwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Finanzwirtschaft, Logistik, Entrepreneurship und Controlling.

Im Speziellen betrifft dies die Themen Risikomanagement und Supply Chain Management mit der prozessualen Trias aus Informations-, Material- sowie Finanzlogistik.

Gerne wage ich aber auch den Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand und befasse mich mit interdisziplinären Fragestellungen, die beispielweise psychologische Überlegungen zur Entscheidungsfindung („Wieso entscheide ich so, wie ich entscheide?“) und die wirtschaftliche Zielsetzung einer Nutzenmaximierung aus unternehmerischer Perspektive („Wie erreiche ich das, was ich mir vorstelle?“) kombinieren.

Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse können bisweilen hilfreich sein, das eigene Handeln und betriebswirtschaftliche Denken kritisch zu reflektieren. Dies gilt vor allem dann, wenn langfristige Perspektiven wichtiger als kurzfristige Erfolge sind.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich vorwiegend mit allgemeiner Politik, Wirtschaft und Sport, insbesondere Fußball. Sollte es die Zeit zulassen, bin ich ferner ein großer Freund des Reisens.

Warum studiere ich Betriebswirtschaftslehre?

Wollte ich Ihnen auf diese Frage lediglich eine kurze Antwort in Stichworten geben, würde ich Freude und Interesse am Fach nennen.

Mir ist es jedoch ein Anliegen etwas weiter auszuholen, um Ihnen zu erläutern, wieso mich die Betriebswirtschaftslehre in all ihren Facetten fasziniert.

Letztendlich erklärt dies, warum ich ein Praktikum bei der Unternehmensberatung Axel Schröder mache, die eine Vielzahl dieser unterschiedlichen Themenbereiche abdeckt.

Wirtschaft bestimmt unseren Alltag!

Unser Alltag ist geprägt von Interaktionen mit Mitmenschen. Häufig geht es dabei um Leistungen und Gegenleistungen, im Falle des Einkaufs beim Supermarkt beispielhaft um die Waren im Einkaufswagen und die korrespondierende Geldmenge zur Bezahlung an der Kasse.

Neben dieser offensichtlichen kaufmännischen Spitze des Eisbergs, hängt der Erfolg eines Supermarkts aber auch von der Vielzahl interner Prozesse rund um die Marktführung, Finanzierung, Investitionen, den Einkauf, das Rechnungswesen, Marketing oder Controlling ab. Externe Einflussgrößen wie Konkurrenten, Behörden, Kapitalgeber, Zulieferer (und viele andere) erfordern darüber hinaus eine strukturierte Herangehensweise um das Projekt eines erfolgreichen Unternehmens im Lebensmitteleinzelhandel realisieren zu können.

Die Betriebswirtschaft – ein Universalwerkzeug

Ich verstehe die Betriebswirtschaftslehre mithin als ganzheitliches Hilfsmittel. Sie wirkt in dem Urwald menschlicher Interaktion derart, dass sie uns unterstützt den Überblick über ein Unternehmen zu behalten. Im Verständnis eines Universalwerkzeugs hilft sie notwendige Schritte zum Erfolg eines Unternehmens zu erkennen und sinnvoll im Sinne einer Nutzenmaximierung zu gestalten.

Die Betriebswirtschaft und die damit verbundenen Theorien leisten so nicht nur für den einzelnen, egal ob DAX-Konzern oder Kleinstunternehmer, sondern auch für die Gesellschaft im Ganzen einen wertvollen Beitrag. Für mich Grund genug, dieses Fach zu studieren.

Unternehmensberater sind keine Investmentbanker

Meine Worte mögen sich angesichts des nicht immer positiven Bildes von einer besonderen Sorte Betriebswirtschaftlern, den (Investment-) Bankern, etwas irritierend anhören, die Unternehmensberatung setzt aber nicht nur definitionsgemäß genau an dieser Einstellung an.

Den Blick auf wesentliche Stellgrößen, losgelöst von nahezu unvermeidbarer sog. Betriebsblindheit, zu lenken und die damit verbundenen Einsichten im Interesse des Mandanten optimal zu nutzen, ist ihr vorrangiges Ziel. Die Unternehmensberatung versteht sich so als externer Teil unternehmerischen Erfolgs. Für mich Grund genug, ein Praktikum bei der Unternehmensberatung Axel Schröder zu machen.

Nicht zuletzt habe ich auch Spaß und Freude daran, Fachfremden die Ideen, Theorien und Konzepte der Betriebswirtschaft näher zu bringen. Als universitärer Tutor konnte ich dies bereits im Rahmen der Veranstaltung „Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“ zeigen.

Planung alleine reicht nicht!

Sie können vieles aber nicht alles planen. Diese Erkenntnis gilt gleichermaßen für den unternehmerischen Kontext wie das von mir präferierte Reisen. Üblicherweise lassen sich für beide Bereiche viele Dinge bereits im Vorfeld festlegen. Die Fragen nach dem Ziel, dem Weg und dem zeitlichen Rahmen können mehr oder weniger grob beantwortet werden.

Umso schwieriger wird es, je mehr man von Dritten abhängig ist. Während die Fahrt mit dem Auto (entsprechend bspw. die Finanzierung aus eigener Kraft) relativ leicht planbar ist, ist der Bahnfahrer oder Flugzeugreisende (entsprechend die Finanzierung durch Dritte) vom Wohlwollen anderer abhängig, in diesem Fall davon, dass nicht zufällig wieder einer der unzähligen Streiks stattfindet.

Manchmal helfen nur Dritte!

Wie aber sieht es Vorort, d.h. am Zielort aus? Entspricht das gebuchte Hotel den ursprünglichen Vorstellungen, hat die Planung etwas gebracht? Erst vor Ort offenbaren sich einige Dinge. Nicht selten gehören mehr oder weniger positive Überraschungen dazu, die sich für gewöhnlich aber aus eigener Kraft und mit dem eigenen Wissen regeln lassen. Manchmal geschehen jedoch absolut unerwartete Dinge, die die Hilfe Dritter notwendig machen. Gestatten Sie mir hierfür ein Beispiel aus eigener Erfahrung.

Während eines Urlaubs in der Wüste bin ich in eine Situation geraten, die ich niemals für möglich gehalten habe. In kurzer Zeit fand ich mich in einem gewaltigen Unwetter wieder – einer im Rückblick nicht ungefährlichen Situation, wenn man sich auf einer großen offenen Fläche befindet. Halb orientierungslos, half mir ein zufällig vorbeifahrendes Fahrzeug, also die Hilfsbereitschaft eines Dritten, aus meiner misslichen Lage. Übertragen auf ein Unternehmen bedeutet dies, dass trotz guter Planung Dinge passieren können, die man sich so im Vorfeld niemals ausmalen konnte. Oder hätten Sie mit Regen in der Wüste gerechnet?

Die Unternehmensberatung ist mehr als die letzte Rettung!

Sinnbildlich kann eine Unternehmensberatung diese Rolle als Helfer übernehmen. Die Unternehmensberatung zeichnet sich nicht einzig als Rettungsringwerfer sondern viel eher als Schiffsbauer aus. Sie kann somit derjenige sein, der bereits im Vorfeld warnt, vergleichbar mit einem guten Reisebüro, dass zusätzlich auch aus dem Urlaub stets zu erreichen ist.

Ich bin davon überzeugt, dass die Unternehmensberatung Axel Schröder genau dies verkörpert. Im Wissen, dass nicht alle Schiffe auf den Weltmeeren fahren, hat sie sich auf das Handwerk und den Mittelstand fokussiert. Sie hilft damit kleinen Unternehmen sowohl bei der Planung als auch der Umsetzung für eine erfolgreiche Zukunft. Genau das macht für mich den Reiz aus und bestätigt mich im Speziellen darin, ein Praktikum bei der Unternehmensberatung Axel Schröder zu machen.

Meine Ziele und Erwartungen

Gerne will ich Ihnen auch meine Ziele und Erwartungen, die ich mit meinem Praktikum verbinde, darlegen. Nur so ist es mir abschließend möglich, eine sinnvolle Evaluation vorzunehmen.

  • Ich erwarte spannende Einblicke in eine innovative Unternehmensberatung mit dem Fokus auf Handwerk und Mittelstand, von deren Idee ich überzeugt bin.
  • Durch interessante und kritische Diskussionen verspreche ich mir neue Sichtweisen, die meinen Horizont erweitern und mir für meinen späteren beruflichen Lebensweg neue Erkenntnisse bringen.
  • Ich verfolge das Ziel, dass ich meine Ansichten aus der Theorie um praktische Ansätze ergänzen kann, um so viele neue Dinge kennenzulernen.
  • Ich wünsche mir, am Ende meines Praktikums sagen zu können, dass ich durch meine aktive Mitarbeit ein kleiner Teil der Unternehmensberatung Axel Schröder war.
  • Schließlich hoffe ich einfach auf eine gute Zeit und eine gesunde Portion Freude sowie Spaß an der Arbeit, ohne die Ergebnisse nur halb so viel wert sind.

Ich freue mich auf ein spannendes Praktikum und eine erkenntnisreiche Zeit. Aber wie ich bereits sagte, Planung alleine reicht nicht! Das Praktikum wird zu einem großen Teil das sein, was ich selbst daraus mache.

Mit herzlichen Grüßen!

Philipp Rolf