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Innovation ⭐ neu gedacht

Innvoation und gute Ideen
Zu diesem Artikel gibt es einen kostenlosen Leitfaden zum Download!
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Innovation ist eines der Schlagworte unserer Zeit: Industrie 4.0, Digitalisierung, globales Vernetzen und innovative Produkte auf den Markt bringen – was bedeutet Innovation für KMU? In diesem Beitrag achten wir auf die Innovationskraft in Handwerk und kleinen Betrieben und die daraus erwachsenden Chancen!

Definition Innovation allgemein

Jeder Betrieb gründet sich aus einem innovativen Gedanken: Ein Gründer hat eine Idee, die er mit seinem Unternehmen in die Tat umsetzt. Daraus entstehen Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Bei der Nachfolge im Familienbetrieb setzt die jüngere Generation neue Ideen um oder ändert Mechanismen in der Kundenbindung.
Ideenschmieden gehen einen Schritt weiter: Hier entstehen Möglichkeiten, die neue Wege beschreiten oder bestehende Leistungen in neue Bahnen lenken.

Innovationen sind umgesetzte Ideen, die bestehende Lösungen weiterentwickeln oder neue Ansätze und Methoden erfinden. Die Idee wird zur Innovation durch die praktische Umsetzung.

Innovation Definition

Innovation in Krisenzeiten

Not macht erfinderisch – Krisenzeiten sind treibende Kraft für eine Neuorientierung und einhergehende Neuentwicklungen. Handwerksbetriebe haben in kürzester Zeit während der Covid-19-Pandemie Einkauf, Produktion, Vertrieb und Marketing an den neuen Bedarf angepasst: Masken, Gesichtsschilde, Trennwände oder Leitsysteme mit Aufklebern – Produktinnovation in kürzester Zeit! Betriebe entwickeln neue Ideen zu Produkten und schaffen damit Innovation. Neue Materialien werden zu Prototypen bis zur Serienreife. Über E-Mail-Marketing, Soziale Netzwerke und Außenwerbung streuen Unternehmen die neuen Produkte.
Die Umgestaltung von Ladenflächen, wie Verkaufstresen und Systeme zur Waren- und Geldübergabe sowie neue Liefermodelle beruhen auf innovativen Ideen. In kürzester Zeit nutzen Unternehmen ihre kreative Energie, schwankende Vorgaben umzusetzen. Im Blick: der Kunde mit seinen Bedürfnissen in einer veränderten Umgebung.
Die Innovationsleistung vieler KMU bleibt in der öffentlichen Wahrnehmung hinter der Großindustrie mit ganzen Abteilungen für Ideenfindung zurück. Die flächendeckende Neuentwicklung oder Weiterentwicklung durch Handwerk und KMU verdient mehr Beachtung, gerade durch wesentlich geringere Budgets und fehlende Kapazitätsplanung. Innovationsmanagement ist ein Standbein jeder Branche, sobald der Funke überspringt.

Innovation im Betrieb

Sie erfinden nicht den neuen Mobilfunkstandard und keine intelligente Funktionskleidung? Oder das kalorien-, fett- und tierfreie Schnitzel, das den Kunden beim Verzehr gesünder macht? Innovationen passieren im größeren Maß im Kleinen:

  • das Werkzeug, die Maschine mit Umnutzung;
  • der Test mit neuen Gewürzen in Back- und Fleischwaren;
  • der neue Ansatz der Mitarbeiterführung mit veränderten Arbeitszeiten oder Automatisierung der Backstube.

Geregeltere Arbeitszeiten, weniger Stress für die Mitarbeiter und gleichbleibende hohe Qualität der Waren – das ist Innovation im Handwerk!
Die Innovationskraft im Handwerk hat beste Grundlagen durch die Betriebsstrukturen: Arbeiten mit eher flachen Hierarchien, kreatives Denken, kundenorientierte Lösungen sind als Handwerkszeug ideale Voraussetzungen für Innovationen.

Digitale Innovation in KMU

Fluch und Segen zugleich sind in vielen Betrieben die digitalen Möglichkeiten. Bessere Software, Anbindung an Lieferanten, Steuerberater und weitere Partner sowie Erfassung aller Geschäftsprozesse in BPM-Anwendungen verhelfen zu effizienterem Arbeiten. Das Problem sind die fehlende Kapazität und in vielen Betrieben die notwendige Finanzierung. Ein erster Schritt für Unternehmen zu mehr Innovationsdenken stellt in der Regel die Optimierung der bestehenden Prozesse dar: Arbeiten Sie und Ihre Mitarbeiter mit dem bestmöglichen Standard, beispielsweise mit Kennzahlensystemen? Achten Sie auf ungenutzte Ressourcen und Verschwendung? Eine neue Software oder die ganze Ausstattung ausewechseln, entspricht dem digitalen Wandel – und läuft ins Leere, wenn die darunterliegende Arbeit krankt.

Tipp In unserer Rubrik Digitalisierung finden Sie alles von Softwaretests über IT-Strategie und Marketing-Lösungen!

Innovation in kleinen Betrieben
Innovation in kleinen Betrieben

Innovatives Denken als Strategie

Viele Betriebe handeln innovativ ohne ein Bewusstsein darüber. Neue Mitarbeiter, Vertreter oder Partner, die sich wundern oder begeistert äußern, zeigen die Innovationskraft:

  • Ach, das Werkzeug kann ich dafür auch einsetzen?
  • Auf diese Kombination wäre ich nicht gekommen!
  • Wie habt ihr denn das entdeckt?

Neue Ideen beginnen in vielen Fällen im Kleinen, im Alltäglichen. Im richtigen Arbeitsklima wird durch Brainstorming aus einer fixen Idee schnell eine sinnvolle Geschäftsidee. Das erleben wir in unserer UAS-Gründerwerkstatt: Gebündeltes Ideenschmieden sorgt für echte Innovation!
Wie entwickeln Sie sich und Ihre Mitarbeiter weiter, dass Ihr Betrieb durch Innovation mehr Anpassungsfähigkeit gewinnt? Sind Sie ein Vorbild für Ihre Mitarbeiter?

Kreativität erkennen und steuern

Die wenigsten Handwerksbetriebe arbeiten mit Forschung und Wissenschaft an neuen Lösungen. In der Regel fehlen Zeit und die notwendigen Voraussetzungen für vernetztes Arbeiten, gerade bei wissenschaftlichen Förderungen. Dennoch: Ein Blick in die Förderprogramme und regionale Forschergruppen ermöglicht übergreifende Innovationsarbeit.
Die eigene Innovationskraft verläuft fernab von den Prestige-trächtigen Programmen: Wie arbeiten Sie mit Ihren Mitarbeitern? Entwickeln Sie gemeinsam neue Ideen? Sind das Zufälle oder setzen Sie Strategietage an? Kreative Techniken unterstützen den Ideenfindungsprozess, wie die Reizworttechnik. Ein Blick auf die Kundensegmentierung und Ihr Wertangebot öffnet die strukturierte Arbeit an neuen Ideen hin zu funktionalen Produkten. Es braucht keine Neuerfindung des Rads, sondern in diesem Schritt die Öffnung der gemeinsamen kreativen Arbeit.

Ist-Zustand für mehr Innovation

Fragen Sie sich gerade, wie innovatives Entwickeln in Ihren vollen Arbeitsalltag passt? Hier setzt kreative Ursachensuche, wie mit dem Ishikawa-Diagramm, an: Warum haben Sie wenig Zeit? Fehlen Ihnen die Mitarbeiter oder quillt Ihr Schreibtisch über?
Von hier gehen Sie weiter: Warum fehlen die Mitarbeiter? Warum kommen Sie mit dem Papierkram nicht hinterher? Welche Anreize bieten Sie im Vergleich zur Konkurrenz? Wie lässt sich schnell und einfach die Ablage organisieren?
Der Ist-Zustand in einem Betrieb ist mehr als die Feststellung, dass Zeit und Arbeitskraft fehlen. Den Problemen auf den Grund gehen, kritische Stellen entdecken und verbessern, kostet erst Zeit und erleichtert danach den Alltag.

Ziele setzen und erreichen

Hoshin Kanri ist die Lean-Methode, um Ziele zu entfalten. Der Berg wird in kleine und immer kleinere Etappen mit Zwischenzielen zerlegt. Ihr Schreibtisch quillt über und Ihr Ziel ist die ideale Ablage:

  1. Ist-Zustand festhalten und alles abräumen.
  2. System für mehr Ordnung überlegen (Unsere Tipps im Büro-Tag und im Lean Office helfen dabei!)
  3. Mit 5S-System die neue Ablage organisieren und idealerweise beschriften.
  4. Durchhalten und Termine in den Kalender schreiben, um die Ablage dauerhaft ordentlich zu führen.

Schwerer ist der Fachkräftemangel. Einige Betriebe locken Auszubildende mit Prämien an, andere setzen auf interne Weiterbildung von Quereinsteigern.

  1. Ist-Zustand: Mitarbeiterentwicklung und Auslastung der vorhandenen Arbeitskraft bestimmen.
  2. Arbeitsmarkt überblicken und eigene Anforderungen klar formulieren.
  3. Bei fehlenden Fachkräften lohnt sich aktives Werben um Nachwuchs: Vorzüge zeigen, auf die Wünsche eingehen, passende Arbeitsmodelle entwickeln.
  4. Der Fachkräftemangel bleibt? Prüfen Sie Ihr Geschäftsmodell und Ihre Stellenstrategie auf neue Wege. Automatisierung und Arbeitshilfen erleichtern die Arbeit für Mitarbeiter mit Einschränkungen durch Behinderung oder höheres Alter. Bebilderte Arbeitsanweisungen helfen bei fehlenden Sprachkenntnissen. Flexibilität bei Arbeitszeitmodellen öffnet eine höhere Zielgruppe an Bewerbern.

Der Generationenwechsel bringt viele Betriebe in massive Schwierigkeiten. Jüngere Arbeitnehmer haben bestimmte Vorstellungen von der Arbeitswelt. Ärger mit Azubis über Azubi Pflichten und Rechte laufen schnell aus dem Ruder. Innovation in der Mitarbeiterführung geht andere Wege: Was sind Kernelemente der Arbeit und wie ist eine Anstellung mit den Anforderungen von Bewerbern vereinbar.

Der Kunde im Fokus

Innovationen sind neue Produkte und Dienstleistungen, die einem Kundenbedürfnis entsprechen. Große Innovationen der letzten Jahre stammen aus dem Bereich der Kreislaufwirtschaft: die Nutzungszeit verlängern und Materialien nicht wegwerfen, sondern dem Produktkreislauf wieder zuführen.
Innovationen führen zu neuen Geschäftsmodellen. Cloud-Dienste fallen darunter: Sie erwerben die Nutzung, ohne die eigentliche Software zu kaufen. Anbieter für Internet oder Mobilfunk vermieten die passenden Geräte (Router, Smartphone) für die Vertragszeit. Der Vorteil für Kunden: keine hohen Anschaffungskosten. Vorteil für die Unternehmen: Passgenauigkeit von Dienstleistung oder Produkt und die Möglichkeit der Wiederverwendung.
Das Kundenverhalten ändert sich und gerade KMU entwickeln neue Ideen und Produkte, die den Sprung in die Masse schaffen können.

Grundlagen des Innovationsmanagements
Grundlagen des Innovationsmanagements

Innovationsmanagement in KMU umsetzen

Die Innovationskraft gerade im Handwerk ist eine besondere Stärke kleiner und mittlerer Betriebe. Bahnbrechenden Innovationen, die Einzug in die regionale, nationale oder globale Wirtschaft halten, erwachsen aus kleinen Ideen. Die Umsetzung von internen Verbesserungen durch innovatives Denken und Handeln erleichtert die Arbeit unserer Kunden.
Innovationen fördern braucht die richtige Grundlage:

  • Das Geschäftsmodell passt sich an den Markt und die Kunden an.
  • Digitale Prozesse und effiziente Geschäftsprozesse ermöglichen neue Wege der Zusammenarbeit.
  • Mitarbeiterbindung, Change Management und gute Unternehmenskultur sind handfeste Grundsätze statt bloßer Schlagworte.
  • Kreatives Denken in Verbindung mit Teamwork und nachhaltiger Zielsetzung bekommt Raum zur Entwicklung.
  • Die Innovation ist umsetzbar durch ausreichende Mittel und Kapazitäten.
  • Äußere Faktoren wie Krisen befeuern Innovation, ermöglichen Fördermittel, aber sind nicht zwingend notwendig.

Aus diesen Grundlagen erarbeiten Sie neue Konzepte, sorgen für eine höhere Effizienz im Betrieb und erweitern gezielt Ihre Zielgruppe!

Vorteile innovativer Unternehmen
Vorteile innovativer Unternehmen

Wie innovativ arbeiten Sie?

Schreiben Sie uns über Ihre umgesetzten Ideen oder Probleme bei der Entwicklung! An unseren UAS-Strategie-Tagen entwickeln wir gemeinsam Konzepte und Ideen: Neue Produkte und Methoden, die wir sowohl unseren Kunden wie auch unseren Lesern hier auf dem Blog vorstellen. Wir bilden uns intern und extern weiter – für uns, für Sie und Ihr Unternehmen! In unserer UAS-Strategiewerkstatt arbeiten wir an neuen Lösungen, die sich im stressigen Arbeitsalltag integrieren lassen! Bleiben Sie kreativ!

Mit bestem Gruß
Johanna Pöhlmann

Bildquelle: Canva.com © Lisa-Blue

Bonustipp zur Innovation: Unser Leitfaden

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