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Lehrmethoden und Wissensvermittlung – geistiger Mehrwert für Ihren Betrieb!

Wissensvermittlung © elmirex2009
Lernen kostet: Zeit, Energie und Geld. Wenn Sie einen neuen Mitarbeiter einlernen, kostet das die doppelte Arbeitszeit. Der Auszubildende muss mit Wissen gefüttert werden, bis er für den Betrieb arbeitet. Ein Mitarbeiter, der wiederholt den gleichen Fehler macht, verursacht ebenfalls Kosten. Was können Sie tun? Niemanden mehr einstellen, ausbilden oder bei Fehlern entlassen? Die bessere Lösung ist es, Ihre Angestellten zu befähigen, besser zu arbeiten. Dazu gehört Kompetenz und die Bereitschaft zu lernen.

Wie vermitteln Sie das Ihren Mitarbeitern? Die Wissensvermittlung im Betrieb läuft in den meisten Fällen unstrukturiert ab. Es wird aufgeschnappt, weitergegeben oder abgetan: „Das lernen Sie schon!“ Optimal ist das nicht. Wie Sie klar kommunizieren und welche Methoden zur Informationsweitergabe Sie nutzen können, lesen Sie jetzt!

Was bedeutet Wissensvermittlung im Betrieb?

Wird in Ihrem Betrieb ausgebildet? Oder nutzen Sie ein spezielles Programm als Unternehmenssoftware? Müssen Sie Ihre digitale Infrastruktur häufig anpassen? Oder haben Sie viele neue Mitarbeiter, die eingearbeitet werden müssen? Das sind die bekanntesten Felder der Wissensvermittlung im Betrieb. Der Facettenreichtum erstreckt sich von den Leitlinien der Unternehmenskultur bis hin zu Abläufen in der Inventur.

Der Erfolg Ihres Unternehmens baut dabei auf die Lehr- und Lernmöglichkeiten aller Mitarbeiter auf und verdient Aufmerksamkeit. Der motivierteste Mitarbeiter lernt nichts, wenn er keine Informationen bekommt. Das beste Konzept scheitert an mangelnder Motivation. Um die Identifizierung von Wissen und den Transfer zwischen Personen geht es in den folgenden Abschnitten. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Befähigung und Einbindung von Mitarbeitern im Rahmen des Lean Managements.

Wie funktioniert die Vermittlung von Lehrinhalten?

Wir können Ihnen ein Patentrezept geben: Jede Wissensvermittlung ist individuell. Es gibt verschiedene Fachgebiete, unterschiedliche Lehrformen und Lerntypen. Mit unseren Tipps finden Sie die richtige Mischung für Ihre Unterrichtseinheiten!

3 Komponenten der Wissensvermittlung

3 Komponenten der Wissensvermittlung

Erfolgreiche Wissensvermittlung im Betrieb ruht auf mehreren Stufen: Das Wissen muss erkannt und aufbereitet werden. Der Wissende muss kompetent lehren können und der Nichtwissende aufnahmebereit sein. Kontrollen verfestigt die Inhalte. In jeder Stufe gibt es Fallstricke und ohne das gesamte Zusammenspiel gibt es keinen erfolgreichen Transfer.

Wissensvermittlung und Motivation – von außen oder innen?

Welchen Sinn macht es, Zeit, Geld und Mühe aufzuwenden, um einen ausgebildeten Mitarbeiter zu schulen? Den perfekt passenden Angestellten werden Sie selten finden. Falls das passiert, fehlen ihm Informationen z.B. zur internen Unternehmenssprache. Wenn Sie auf eine neue Software-Version oder ein anderes Programm umstellen, müssen Ihre Mitarbeiter vorbereitet werden, um die Änderung zu akzeptieren. Je besser Sie Ihre Coachings an Ihre Mitarbeiter anpassen, desto besser können Sie deren Motivation und Unterstützung steigern.

Anreize wie Belohnungen sind dabei weniger wirksam wie die Steigerung der intrinsischen Motivation. Das bedeutet, dass Ihre Mitarbeiter aus sich selbst motiviert sind und den Nutzen erkennen. Im Lean Leadership-Konzept hilft die individuelle Befähigung der Mitarbeiter, sie besser in die Abläufe einzubinden. Die Optimierung ist ein Anreiz sich selbst und den Workflow zu verbessern. Die innere Motivation beruht auf der Zugehörigkeit und Wertschätzung. Äußere Motivation sollte als Bekräftigung dienen, nicht als alleiniges Mittel.

Intrinsische und extrinsische Motivation

Intrinsische und extrinsische Motivation

Wie funktioniert Wissensvermittlung im Betrieb?

Was soll Ihr Mitarbeiter beherrschen? Was kann er bereits? Diese identifizierte Lücke wollen Sie nachhaltig füllen und Ihren Angestellten motivieren. Die drei Bausteine Wissen, Erfahrung und Haltung werden komplettiert durch die Art und Weise. Jeder Mensch ist in seinen Lernkompetenzen individuell aufgestellt und benötigt unterschiedliche Hilfe und Lehrmethoden. Wenn Sie in Ihrem Betrieb ausbilden, sind die verschiedenen Methoden der ADA-Anforderungen bekannt. Statt alle Methoden auszuprobieren, sollte der Ablauf einer Übungseinheit im Vorfeld besprochen werden. Ihr Mitarbeiter kann eventuell mitteilen, welcher Lerntyp er ist und von welcher Lehrmethode er am meisten profitiert.

Methoden zur Wissensvermittlung

Im Kontakt zwischen beiden Seiten kann sich eine Mischung verschiedener Formen ergeben. Der eine lernt durch eigenes Ausprobieren – learning by doing –, der andere durch Nachahmung. Nicht jede Einheit wird optimal sein. In manchen Fällen muss auf ein frontales Lehrgespräch zurückgegriffen werden oder auf reine Wiederholung der Arbeitsschritte. Kommunikation ist das A und O, um den individuellen Erfolg zu sichern. Die verschiedenen Methoden zur Wissensvermittlung im Betrieb beschränken wir auf die Folgenden:

  • die Vier-Stufen-Methode
  • das Lehrgespräch
  • Nachahmung gezeigter Aufgaben
  • selbstständiges Üben
  • eigenständige Weiterbildung
  • Transferleistung bekannter Aufgaben auf neue Herausforderungen
  • das TWI-Programm im Rahmen des Lean Managements: Ein festgelegtes Programm mit kleinen Lern- und Übungseinheiten in kleiner Gruppe.
  • individuelles Coaching durch den Lean Leader.

Ganzheitliche Betrachtung der Wissensvermittlung im Betrieb

Dieser Ausschnitt aus Lehrmethoden kann Ihnen helfen, Ihren Lehrstil zu finden. Die Bedeutung der gemeinsamen Basis dürfen Sie keinesfalls unterschätzen! Ein perfekt ausgearbeitetes Übungsheft kann beim Lerntyp „Nachahmer“ Fragezeichen hinterlassen. Achten Sie auf eine passende Sprache, unbekannte Begriffe und eine klare Gliederung der Themen. Media-gestützte Einheiten bieten sich bei Mitarbeitern an, die mit mehreren Reizen gut lernen können.

Achten Sie auf die Lernumgebung. Eine Lehreinheit an der Kreissäge beinhaltet zweifelsfrei Werkstattlärm, dennoch muss der Lernende alle Anweisungen verstehen können. Eine ruhige Lernatmosphäre hilft der Konzentration, ebenso der passende Zeitpunkt. Dieser ist individuell verschieden. Achten Sie darauf, dass eine Kontrolle in sinnvollen Zeitabständen möglich ist. Kurz vor dem dreiwöchigen Urlaub ist ungeeignet, da keine Festigung des Stoffs erfolgen kann.

Wie kann ein individuelles Coaching aussehen?

Betrachten wir uns den Mitarbeiter, der befähigt werden soll, einen neuen Tätigkeitsbereich zu übernehmen. Frau Schmidt ist Vertriebsmitarbeiterin eines mittelständischen Unternehmens. Aktuell herrscht eine Auftragsflaute und sie bekommt das Angebot, sich um die neue Website zu kümmern. Der Service-Bereich soll stärker in den Vordergrund gestellt werden und die neuen Datenschutz-Verordnungen eingehalten. Das letzte Design stammte von einer Agentur, verfehlte dabei aber das familiäre Flair des Betriebs. Deswegen steht eine Überarbeitung im Firmen-Design durch die eigene Belegschaft an. Durch die Firmenfeiern ist Frau Schmidt bekannt für durchdachte Projekte und die ansprechende Gestaltung von Flyern, Karten und Präsentationen. Die Geschäftsleitung möchte dieses Talent nutzen und steckt mit Frau Schmidt die Ziele und ihren individuellen Beratungsaufwand fest.

Frau Schmidt bekommt vom IT-Beauftragten alle notwendigen Programme, Zugänge und eine allgemeine Einführung in die notwendigen technischen Bereiche. Kleinere Übungen helfen ihr, sich in der Software zurechtzufinden. Regelmäßige Meetings räumen Probleme aus dem Weg. Die Geschäftsleitung stellt Lehr-Materialien zu Webdesign und Onlinemarketing zur Verfügung. In mehreren Coachings wird Frau Schmidt an die Aufgabe herangeführt. Eine Begehung aller Abteilungen mit Kamera sorgt für ansprechende Fotos und das Erleben des ganzen Betriebs.

Bei einem Coaching in Ihrem Büro werden verschiedene Firmenauftritte im Internet analysiert. Als Ergebnis wird aus allen Perspektiven eine Startseite entwickelt. Zuerst steht die Aufgabe bekannte Firmenauftritte zu recherchieren und Schlagworte zu finden. Die Ergebnisse werden gesammelt und in gleicher Weise die eigene Firma zu analysieren. Eine Mindmap entsteht, die das Ergebnis der Forschung visualisiert. Frau Schmidt ist durch dieses Coaching bestärkt und fühlt sich ihrem Unternehmen verbundener. In einem Artikel für die neue Website beschreibt sie dieses Erlebnis, da ihr u.a. die Unternehmensziele vorher nicht bewusst waren. Die Aufgabe wird zum Firmenerfolg und in der lokalen Presse vorgestellt.

Welche nachhaltigen Effekte haben sich bei Frau Schmidt und für die Geschäftsleitung ergeben? Frau Schmidt fühlt sich als Teil ihres Unternehmens. Förderung ist ein wichtiger Bestandteil der Mitarbeiterbindung. Sie hat das gesamte Unternehmen kennengelernt. Ihre persönlichen Talente wurden anerkannt und ihr eine große Aufgabe zugetraut. Sie hat für dieses Gebiet jede nötige Hilfe zur Verfügung bekommen, konnte selbst ausprobieren und bei Problemen nachfragen. Diese Sicherheit hat sie zu einer erfolgreichen Leistung für das Unternehmen befähigt und ihre eigene Motivation gefördert. Ihre Erfahrungen gibt sie zusammen in einem neuen Projekt mit dem IT-Beauftragten an die Auszubildenden weiter. Diese betreuen in Eigenregie eine Praktikanten-Seite auf der Website.

Wissensvermittlung mit Erfolg!

Wissensvermittlung mit Erfolg!

Was gehört noch zur erfolgreichen Wissensvermittlung?

Das Beispiel funktioniert natürlich nicht in jedem Betrieb. Es darf aber zeigen, was Vertrauen, Coaching und Einbindung in der Mitarbeiterbindung ausmachen. Deutlich werden die weiteren Faktoren eines gelungenen Wissensmanagement. Frau Schmidt kann ihre Erfahrungen nicht weitergeben, wenn sie diese nicht dokumentiert. Sinnvolle Abläufe und Lehreinheiten benötigen Vorbereitung und unterliegen auch der kontinuierlichen Verbesserung. Wenn Sie gewissenhaft ihre Kennzahlen, Zeiten und Abläufe messen, können Sie die Erfolge Ihrer Mitarbeiter bestimmen und Prozesse optimieren.

Der Lohn einer strukturierten, gut organisierten Wissensvermittlung liegt in besseren Abläufen im Unternehmen und zufriedenen Mitarbeitern, die sich mit ihrem Betrieb identifizieren. Ihre Aufgabe ist es, Ihren Mitarbeitern alles zu geben, was diese benötigen und sie zu motivieren. Der Dank sind Motivation und eingebrachte Ideen, die Ihr Unternehmen nach vorne bringen!

Bonus-Tipp zum Wissensvermittlung

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Hier vertraut man unserer Kompetenz, was uns sehr ehrt.

 

Mit bestem Gruß

Axel Schröder

Bildquelle: Fotolia, © elmirex2009

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