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Risikoanalyse im Risikomanagementprozess

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Im Artikel Prozesse im Risikomanagement vom 09. Mai 2010 hatte ich avisiert, in einer kleinen Reihe von Artikeln den Risikomanagementprozess vorzustellen.

Wie bereits kurz beschrieben, besteht der Risikomanagementprozess aus vier Phasen.

  1. Risikoanalyse
  2. Risikobewertung
  3. Risikosteuerung
  4. Risikoüberwachung
Phasen der Risikoanalyse

Phasen der Risikoanalyse

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese vier Phasen laufen, innerhalb eines Projekts in dem Risikomanagement betrieben wird, idealerweise nacheinander ab und fließen mit den Ergebnissen (OUTPUT) der abgeschlossenen Phase als INPUT in die nächste Phase ein. Solange wie das Projekt dauert, findet der Risikomanagementprozess statt und eine Iteration folgt der nächsten Iteration.

Schauen wir uns die 1. Phase: Risikoanalyse etwas genauer an.

Die wichtigste Aufgabe innerhalb dieser Phase ist die Identifikation von relevanten Risiken. Hier sollte man so früh wie möglich – am besten noch vor dem eigentlichen Start des Projekts anfangen. Siehe hierzu auch mein Artikel zum Thema Projektvorbetrachtung auf http://blog.pentadoc.com.

Diese Identifikation sollte kontinuierlich über den gesamten Projektverlauf stattfinden. Denn nur identifizierte Risiken können dann auch bewertet, überwacht und bekämpft werden.

„Lieber ein Risiko zu viel identifizieren, als eines zu wenig!“

Somit decken Sie kontinuierlich im gesamten Projektverlauf relevante (d.h. Risiken mit greifbaren Auswirkungen auf das Projekt) auf und können dann damit beginnen diese Risiken zu managen.

Bei einer offenen und transparenten Risikokultur und Kommunikation, sollte es nicht schwer fallen relevante Risiken zu identifizieren. Sehr große Potenziale für die Risikoidentifikation stecken beispielsweise in den Erfahrungen der Mitarbeiter und das Wissen aus bereits erfolgreich (oder auch nicht erfolgreich) durchgeführten Projekten.

Input und Output der Risikoanalyse

Input und Output der Risikoanalyse

Hier bietet sich zum Beispiel ein Risikoworkshop an. Eine schlagkräftige Gruppe von Risikoidentifizierer hat 3 bis 6 Mitarbeiter. Stellen Sie die Gruppe so heterogen wie möglich zusammen und hinterfragen Sie die Art des Umgangs mit Risiken bei den Teilnehmern. Grundsätzlich muss eine positive und offene Meinung zum Thema Risikomanagement vorliegen. Ist dies bei dem einen oder anderen Teilnehmer nicht vorhanden, entscheiden Sie sich für einen anderen Teilnehmer.

Halten Sie die Größe der Gruppe so gut wie möglich ein, ggf. führen Sie zwei, drei oder mehr Workshops durch.

Mit entsprechenden Kreativitätstechniken wie Brainstorming, Mindmapping usw. werden dann die Risiken im Workshop identifiziert.

Die Grafik (angelehnt an dem Buch „IT-Risikomanagement leben!„) soll etwas verdeutlichen, welcher INPUT für die Risikoanalyse genutzt werden kann und welche Ergebnisse als OUTPUT vorliegen sollten – um mit der nächsten Phase zu beginnen.

Die zusammengefassten, dokumentierten und aufbereiteten Ergebnisse der Risikoanalyse, stehen so als Grundvoraussetzung für die Risikobewertung zur Verfügung.

Hierzu jedoch mehr im nächsten Artikel.

Berlin, 29. Mai 2010  – Yves Mollenhauer

 

Bildquelle: Fotolia, © Gino Santa Maria

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