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Subjektorientiere Prozessmodellierung

Subjektorientiere Prozessmodellierung

Es gibt aktuell ein Video auf YouTube, was wie ich finde, sehr anschaulich die Subjektorientierte Prozessmodellierung vorstellt.

In diesem Video wird anhand von live Skizzen auf Papier gezeigt, was man sich unter der „Subjektorientierte Prozessmodellierung“ vorstellen darf. Zum Ende des Videos, nutzt der Prozessdesigner (ein Mensch) ein White Bord für die Visualisierung eines Geschäftsprozesses und betrachtet den fertigen Prozess auch aus einem gewissen Abstand.

Allein in diesen 4:40 Minuten stecken so viele wichtige Botschaften für die Aufnahme von Prozessen – Einfach fantastisch!

Dieses Video hat für mich eine wirklich spannende und immens wichtige Botschaft.

Es ist viel effektiver bei der Prozessmodellierung (Prozessaufnahme) die ganzen technischen Unterstützungen wie Prozessdesigner (Tool) oder andere Software erst einmal zu meiden. Nutzt man Papier und Stift bzw. Flipchart, Metaplan und Karten – entwickelt man zusammen in Workshops gemeinsam mit den Prozessbeteiligten den Prozess –  so findet eine hervorragende Identifikation mit dem Ergebnis statt und die Akzeptanz der Prozesse steigt immens.

Das man zu einem späteren Zeitpunkt die final abgestimmten und freigebenden Prozesse in einem Prozessmodellierungstool visualisiert, versteht sich von selbst und ist dann eine Fleißarbeit.

Der Ansatz der subjektorientierten Prozessmodellierung ist nicht nur interessant, sondern auch sehr schlüssig für mich. Es geht doch bei Prozessen immer um den INPUT, die AKTIVITÄTEN, die ENTSCHEIDUNGEN, den OUTPUT und WER in diesem Prozess aktiv ist. Erst in den sich anschließenden Folgeschritten geht es dann darum Prozessdurchlaufzeiten zu ermitteln, um so festzustellen, dass diese zu lang sind. Dann gilt es mit Hirn und Verstand, Technologie zur Unterstützung der Prozesse einzusetzen, Medienbrüche zu vermeiden und manuelle und redundante Aktivitäten zu eliminieren.

Das Thema „Subjektorientierte Prozessmodellierung“ kann nun auch auf Wikipedia nachgelesen werden.

Ein weiteres nettes Video zum Unterschied von prädikatorientierter und subjektorientierter Prozessmodellierung habe ich hier gefunden.

Ich persönlich bin erstmalig beim Besuch des PSD 2011 auf dem Ausstellerstand der METASONIC auf das Thema aufmerksam geworden.

Bildquelle: fotolia, © Monkey Business

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