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Vom Wert einer Vision

Unternehmerische Vision
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Einführung Vision

Vision, damit ist in erster Linie nicht die spirituelle Erscheinung gemeint, sondern im betriebswirtschaftlichen Sinne ein langfristiges, ehrgeiziges, aber trotz aller Ferne mögliches und nicht absurd erscheinendes Ziel. Ein Ziel, das mit der Unternehmung erreicht werden soll. Die Vision geht mit einer Mission und mit Kernwerten einher. Diese drei Säulen bilden den Grundstock einer Idee.

Für was braucht man sowas? Sind das nicht nur Phantastereien? Mein Geld verdiene ich doch mit meiner Arbeit und nicht nur mit Träumerei – oder ist diese Perspektive doch zu vereinfacht?

Lassen Sie uns gemeinsam das Thema beleuchten… 

denn solche Sätze höre ich leider allzu oft in meiner Beratungspraxis. Dabei bildet das Leitbild eines Unternehmens die Basis für jede Strategiearbeit. Damit man eine einheitliche und konsistente Strategie überhaupt entwickeln kann, muss man zunächst die grundlegenden Werte und Ziele in Form eines Leitbildes vereinbaren.

Erst danach können strategische Maßnahmen und Optionen abgeleitet und bewertet werden.

Als Folge stellt sich eine schlüssige und transparente Arbeit ein, die in der Wahrnehmung von Mitarbeitern und Anspruchsgruppen (Stakeholdern) eine klare Ziel- und Wertorientierung darstellt.

Was ist nun genau eine Vision? 

Eine Vision beschreibt die Vorstellung, wie das Unternehmen in Zukunft aussehen soll. Langfristige Ziele, die zeitlich und quantitativ über das Tagesgeschäft hinausgehen, werden von ihr vorgegeben.

Man könnte also auch sagen, dass die Vision gleichzeitig der skizzenhafte Businessplan ist, auf dem die Durchführung der Geschäftsidee beruht. Ziel dabei muss es sein, dass Sie beispielsweise als Geschäftsführer in 3 Sätzen beschreiben können, wie ihre Geschäftsidee aussieht, wenn sie ihr Unternehmen neu gründen oder ihre Geschäftsphilosophie, wenn ihr Geschäft schon ein paar Jahre besteht.

Geht man nach den Bedeutungsansätzen, welche einem der deutsche Duden präsentiert, wenn man nach Vision sucht, so findet man ebenfalls als Synonym den Begriff „Halluzination“ vor. Womit wir wieder auf die eingangs gestellte Frage kommen, ob eine Vision nicht nur einfache Phantasterei ist.

Auf diese Frage lässt sich eine einfache Antwort finden, ist es doch essentiell wichtig, ein realistisches Ziel der Zukunft vor Augen zu haben, denn sonst wird ihre Vision tatsächlich immer nur eine Phantasterei bleiben!

Der Zeithorizont, für den eine Vision gelten soll, ist meistens ein strategischer Zeitraum, das heißt alle Dinge, die in den nächsten 5-10 Jahren passieren. Im Vergleich hierzu werden folgende Begriffe unterschieden:

  • Operativ: heute – 1 Jahr
  • Taktisch: 1 Jahr – 5 Jahre

Wie entwickelt man eine Vision? 

Vision und ihre Einbindung

Vision und ihre Einbindung

Nun wird Ihnen sicherlich schon die Frage unter den Nägeln brennen, wie man eine Vision entwickelt. Damit Sie hierüber einen besseren Überblick bekommen, haben wir die Thematik in 4 Teilbereiche gegliedert:

Wer kann an der Entwicklung mitarbeiten?

An der Entwicklung sollten in der Gründungsphase des Unternehmens nur die Gründer mitarbeiten und möglichst keine „vielleicht zukünftig potentiellen“ Mitarbeiter. Wird die Gruppe derer, die Ziele des Unternehmens festlegen wollen, klein gehalten, so kann die Dauer des Prozesses zur Festlegung extrem verkürzt werden und es werden auch die für die Gründer relevanten Dinge festgehalten. Dabei sollten Sie alle Ideen und festgelegten Ziele schriftlich, z.B. in Ihrem Unternehmenshandbuch, fixieren. Hilfreich ist es ebenfalls über die Entscheidungsfindungsprozesse Protokolle zu führen, sodass Sie auch später noch nachvollziehen können, wie Sie zu der Entscheidung gekommen sind.

Besteht ihr Unternehmen schon ein paar Jahre und sie haben einige Mitarbeiter, so ist es sinnvoll alle diejenigen am Prozess zur Festlegung gemeinsamer Ziele zu beteiligen, die auch in Entscheidungspositionen arbeiten. Im Zweifelsfall bedeutet dies in einem Handwerksbetrieb, dass der Geschäftsführer und die Meister an den Entscheidungen beteiligt sind.

In einem mittelständischen Unternehmen in der Autoindustrie würde dies vielleicht bedeuten, dass neben den Geschäftsführern z.B. die Abteilungsleiter aus Beschaffung, Produktion, Vertrieb & Marketing und dem Bereich Service beteiligt sein sollten. Meist sind die Abteilungsleiter auch diejenigen, welche den Überblick über das große Ganze haben, sodass es auch möglich ist, mit diesen eine Strategie zu erarbeiten.

Ist es sinnvoll andere Betrachtungsweisen mit einzubeziehen?

Im vorherigen Abschnitt wurde schon angedeutet, dass es sogar sehr wichtig ist, viele Perspektiven mit einzubeziehen, damit die Vision, die man niederschreiben will, entsprechend sattelfest ist. Dies gelingt aber nur, wenn vorher viele entscheidungsrelevante Mitarbeiter auch ihren Input zur Vision geben konnten. Dabei wird sicherlich über das eine oder andere gestritten, wenn ein gemeinsames Ziel gefunden werden soll. Je mehr sich aber auch ihre vertrautesten Mitarbeiter eingebunden fühlen, desto größer ist die Chance, dass diese auch zu 100% hinter der Vision stehen. Diese Überzeugung wird dann ebenfalls auch an Dritte weitergegeben und führt im Idealfall dann zum sogenannten „Spirit“ (engl.), den ein Unternehmen hat.

Wie formuliert man Visionen überzeugend?

Hat man die ersten Ideen, um seine Vision zu formulieren, dann muss diese so formuliert werden, dass sie auch überzeugend wirkt. Sie sollte außerdem nicht nur für Sie, sondern auch für Außenstehende logisch und überzeugend klingen. Wie aber gelingt es Ihnen, die Visionsformulierung zu gestalten?

Hierzu lässt sich ein Schema erstellen, mit dem es Ihnen auf jeden Fall gelingt, ihre Vision zu formulieren:

Was sind ihre Ziele?

Um ihre Ziele festzulegen, sollten Sie der Vorgabe folgen, nicht mehr als 2-3 Hauptziele zu formulieren. Diese Hauptziele können natürlich bedeuten, dass damit viele kleine Etappenziele verbunden sind, welche aber für Außenstehende eher unwesentlich sind!

Dennoch sollten diese Hauptziele nicht unrealistisch, sondern immer in greifbarer Nähe sein. In diesem Zusammenhang sei gesagt, dass es sich empfiehlt, immer abzuwägen, welche Ziele zwar ambitioniert, aber erreichbar sind. Setzen Sie dauerhaft Ziele zu hoch, so werden nicht nur Sie, sondern auch Außenstehende zunehmend enttäuscht sein und glauben, dass die Unternehmensentwicklung eher einer Talfahrt als einem Gipfelerstürmen gleicht!

Besitzen Sie beispielsweise eine Metzgerei mit 2 Filialen in Bayreuth, so sollten Sie z.B. in ihre Hauptziele schreiben:

  • Täglich frische, regionale Fleisch- und Wurstwaren verkaufen
  • In spätestens 5 Jahren Bayreuths größter Partyservice sein!
  • In spätestens 10 Jahren eine Prämierung erhalten, als eine der besten 100 Fleischereien in Deutschland!

An diesem Beispiel können Sie aber ebenfalls erkennen, dass nicht jedes Ziel, das sie erreichen möchten, auch geeignet ist für Mitarbeiter und Kunden. Für Kunden bspw. wäre interessanter, dass sie z.B. weiterhin die erste Adresse für einen Mittagstisch in Bayreuth bleiben wollen!

Wie wollen Sie diese Ziele erreichen?

Ihre Ziele erreichen können sie nur, wenn Ihnen klar ist, wie Sie das schaffen. Das bedeutet, dass Sie zu Beginn einen groben Fahrplan im Kopf haben sollten, welche einzelnen Stadien Sie erreichen müssen, um ihr Gesamtziel zu realisieren, sodass Sie dann bei der Umsetzung diesen Plan nur noch abarbeiten müssen! Diesen groben Fahrplan sollten Sie über Ihre Strategie in ihrem niedergeschriebenen Unternehmenshandbuch verankern, sodass nicht nur die „Chefetage“ weiß, was zu tun ist, sondern auch jeder einzelne Mitarbeiter.

Auch an dieser Stelle gilt es wieder, zu unterscheiden, welche Dinge Sie wo preisgeben. Es ist sicherlich nicht sinnvoll, manche Vorgehensweise und Pläne auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen, da sonst Wettbewerber oder Kunden diese Information zu ihrem eigenen Vorteil und damit oft zu IHREM Nachteil nutzen.

Pointiert: Veröffentlichen Sie durchaus, WAS sie erreichen wollen, aber nicht detailliert das WIE.

Hierzu noch einmal unsere Metzgerei Müller, die ihr Hauptziel verfolgen möchte „täglich frische und regionale Fleisch- und Wurstwaren“ zu verkaufen: Dieses Ziel kann die Metzgerei erreichen, indem sie stetig versucht, die regionalen Schlachtbetriebe auf die Frische ihrer gelieferten Produkte und die regionale Aufzucht der Tiere zu überprüfen. Besteht z.B. ebenfalls das Ziel, dass die späteren Produkte der Metzgerei das Label „Bio“ tragen sollen, so sollte überprüft werden, ob die Aufzucht der Tiere ebenfalls im Rahmen der Bedingungen des „Bio“-Labels erfolgt ist.

Wie Sie an diesem Beispiel erkennen, müssen Sie oft mehr tun, als nur über ihre eigene Produktion nachdenken. Die ablaufenden Prozesse sind meistens schon viele Wertschöpfungsstufen früher ebenso relevant für die Ziele die SIE erreichen wollen.

Welche Dinge heben Sie von ihren Konkurrenten ab?

Eine entscheidende Komponente ihrer Vision ist, was Sie im Vergleich zu ihren Mitbewerbern besser oder anders machen wollen. In den meisten Branchen werden Sie nicht der alleinige Anbieter eines Produktes oder einer Dienstleistung sein. Mit anderen Worten ausgedrückt – Sie haben Mitbewerber. (Tipp!Infos rund um die Konkurrenzanalyse finden Sie auf unserem Schwesterblog)

Nun stellt sich aber die Frage: Warum sollten Kunden bei Ihnen das Produkt/die Dienstleistung erwerben und nicht bei einem ihrer Konkurrenten? Genau auf diese Frage sollten Sie schon in ihrer Vision vom Geschäft eine Antwort haben, sei es, dass ihr Produkt besonders billig, besonders gut, besonders haltbar oder in irgendeiner anderen für den Kunden vorteilhaften Weise gestaltet ist. Es kann auch auf eine reine Kompetenz abgestellt werden, also daß Sie Dinge können, die sonst niemand kann. Natürlich sollte das glaubhaft sein.

Im Zweifelsfall sollten Sie auch Mitarbeiter oder externe Experten zu Rate ziehen, um zu eruieren, welche Dinge Sie von Ihren Mitbewerbern abheben können.

Unterschiede zwischen Vision, Mission und Leitbild 

Was ist nun der Unterschied zwischen Vision, Mission und Leitbild? 

Vision

Die Erklärung hierzu haben wir Ihnen hoffentlich schon ausführlich genug am Anfang des Artikels gegeben mit „Eine Vision beschreibt die Vorstellung davon, wie das Unternehmen in Zukunft aussehen soll. Langfristige Ziele, die zeitlich und quantitativ über das Tagesgeschäft hinausgehen, werden von ihr vorgegeben. {…}“ 

Mission 

Der Begriff kommt aus vom lateinischen Wort mittere ‚entsenden‘, ‚schicken‘; missio ‚Sendung‘, ‚Auftrag‘. Da das Wort Auftrag nicht weit von der Bedeutung der Mission entfernt ist, kann man an dieser Stelle auch die Bedeutung von „Auftrag“ heranziehen. Ein Auftrag ist eine Aufforderung an eine andere Person, eine bestimmte Handlung vorzunehmen.

Die Mission Ihres Unternehmens ist die Antwort auf die Frage, warum es ihr Unternehmen gibt. Was sind die Daseinsberechtigung und der Auftrag für Ihr Unternehmen?

Ähnlich wie die Vision sollten Sie die Mission ebenfalls in Ihrem Unternehmenshandbuch schriftlich fixieren.

Beim Beispiel der Metzgerei Müller könnte die Mission sein: Die Metzgerei Müller möchte dazu beitragen, daß Fleisch als ein hochwertiges Qualitätsprodukt im Bewusstsein seiner Kunden verankert ist und damit die (preisliche) Akzeptanz für eine durchgängig artgerechte und schonende Tierhaltung, Verzicht auf Medikamente, erstklassige Verarbeitung und ein großartiges Konsumentenerlebnis vorhanden ist.

Leitbild

Sind Sie sich darüber bewusstgeworden, was ihre Mission ist, dann können Sie auch ein Leitbild definieren. Das Leitbild wiederum hilft ihren Mitarbeitern dabei, täglich an den Etappenzielen, die zum Gesamtziel führen, zu arbeiten.

Das Leitbild beschreibt die menschliche Art und Weise, wie sie Vision und Mission erreichen wollen.

Im Leitbild sollten, wie der Begriff schon vorgibt, möglichst gut, also bildlich vorstellbar, Anleitungen verankert werden, wie die Mission des Unternehmens erreicht werden soll.

Leitbilder sind aber je nach Mission anzupassen und sind somit der Bestandteil der Firmenphilosophie, der sich am meisten im Zeitverlauf ändern wird.

Am Beispiel der Metzgerei Müller bedeutet dies, dass das Leitbild z.B. das Verständnis für die Tiere umfasst, um es jedem Kunden auch erklären zu können.

So hat jeder Mitarbeiter der Metzgerei einmal den örtlichen Viehbauern zu besuchen und dort mitzuarbeiten, um die Aufzucht der Tiere tatsächlich zu sehen, im lokalen Schlachtbetrieb den Schlachtprozess gesehen hat und alle Prozesse innerhalb der Metzgerei einmal durchlaufen hat.

Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, kann dieses Leitbild hilfreich sein, eine hohe Kundenzufriedenheit zu garantieren, welche durch die hohe Fachkompetenz und das Wissen der Mitarbeiter erreicht wird. Dennoch ist dieses Leitbild fast unmöglich erreichbar, denn sonst würde die/der Fleischerei-Fachangestellte erst eine unternehmensinterne Schulung von 4 Wochen benötigen, um im Laden überhaupt die Fleisch- und Wurstwaren verkaufen zu können.

Das bedeutet aber für den Geschäftsführer der Metzgerei Müller, dass in dieser Zeit niemand hinter der Theke stehen würde. Um aber die Mission zu erreichen, die Kunden jederzeit mit Fleisch der bestmöglichen Qualität versorgen, um ihnen den größtmöglichen Fleischgenuss zu ermöglichen, ist es nicht notwendig, jeden neuen Mitarbeiter durch „wirklich“ jede einzelne vorher genannte Station laufen zu lassen, sondern das kann im Rahmen der Mitarbeiterentwicklung auch Stück für Stück erfolgen. Damit ergibt sich fast schon von selbst ein individueller Ausbildungs- und Karriereplan für Ihre Mitarbeiter, der zu einer deutlich engeren Mitarbeiterbindung an Ihr Unternehmen führt.

So oft Vision, Mission und Leitbild belächelt werden, so wichtig sind diese Bausteine als Fundament Ihres Unternehmens. Betriebe, die „das alles nicht brauchen“, bauen eben auf Sand und klagen anschließend über hohe Fluktuation, Orientierungslosigkeit und andere Probleme.

Wie werden Vision, Mission und Leitbilder an Mitarbeiter vermittelt?

Eine unternehmerische Vision entwickeln

Eine unternehmerische Vision entwickeln

Diese Frage stellt sich berechtigterweise nach all diesen Informationen über Vision, Mission und Leitbild.

Damit Ihnen die Vermittlung dieser 3 Dinge möglichst gut gelingt, ist es unerlässlich, das richtige Maß zu finden. Es ist z.B. sinnvoll, die Vision auch im Firmenslogan zu vermitteln, wie z.B. „Frisches Fleisch aus der Region, gibt’s nur bei Metzger Müller!“. Es ist sicherlich auch gut, diesen Slogan auf Visitenkarten, welche im Laden ausgelegt werden, zu drucken. Diesen sollte man allerdings nicht zu oft verwende, es wirkt komisch, wenn Sie die Arbeitskleidung oder gar den Lohnzettel mit dem Schriftzug versehen. Das richtige Maß ist von Branche zu Branche verschieden und abhängig davon, wie ihr Unternehmen nach außen wirken soll.

Missionen kann man beispielsweise auch auf der Internetseite unter der Rubrik Aktuelles vermitteln oder am Beispiel der Metzgerei Müller bei Mitarbeiterversammlungen, Briefings und Einarbeitungen vermitteln und durch Schilder an den Waren in der Theke z.B. mit der Aufschrift „Bioqualität“ unterstützen.

Leitbilder können Sie mit den vorher schon angesprochenen Leitfäden in Schriftform vermitteln oder auch in modernerer Form in kurzen Videos. Gerade, wenn ihr Unternehmen in einer technikaffinen Branche angesiedelt  ist, machen sich solche Videos gut, da Sie auch als Vorlage für weitere veränderte/angepasste Video-Leitfäden dienen können.

Letztlich geht es aber immer um die Arbeit mit Ihren Mitarbeitern, die da heißt:

Sich Zeit nehmen, viele Gespräche führen, Erklären, Antworten geben und viel Zuhören!

Lassen Sie dennoch ihren Ideen zur Umsetzung der Vermittlungsstrategien an Mitarbeiter und Kunden ihrer Vision, Mission und der Leitbilder freien Lauf. Gerne stehen wir Ihnen bei der Erarbeitung eines umfassenderen Konzeptes zur Seite! 

Beispiele für Visionen bekannter Unternehmen

GoogleIKEAEDEKASAP
„Das Ziel von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nutzbar zu machen.“

Quelle: https://www.google.com/about/company/

„Es ist unsere Vision bei IKEA, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen. Unsere Geschäftsidee unterstützt diese Vision, indem wir ein breites Sortiment formschöner und funktionsgerechter Einrichtungsgegenstände zu Preisen anbieten, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können.“

Quelle: http://www.ikea.com/ms/de_CH/about_ikea/our_business_idea/index.html

„Wir lieben Lebensmittel.

… und weil wir Lebensmittel lieben …

… ist keiner kompetenter in Sachen Lebensmittel als EDEKA

… stehen wir für Gemeinschaft, Gesundheit und Genuss!“

Quelle: http://www.edeka-verbund.de/Unternehmen/de/edeka_minden_hannover/unternehmen_minden_hannover/leitbild_minden_hannover/leitbild_minden_hannover.jsp

„Unsere Vision ist es, die Welt und das Leben der Menschen zu verbessern. Das ist unser beständiges Anliegen und unser höchstes Ziel.“

Quelle: http://go.sap.com/corporate/de/vision-purpose.html 

 

Zusammenfassung zur Vision

Zu guter Letzt möchte ich Ihnen noch ein paar persönliche Worte mit auf den Weg geben. An dieser Stelle weise ich Sie noch einmal darauf hin, dass Sie folgende Fragen immer im Hinterkopf haben sollten: 

Typische Fragestellungen zum Findungs- und Formulierungsprozess einer Vision

  • Wo sieht die Unternehmensführung das Unternehmen in fünf bis zehn Jahren?
  • Wo sollen die Schwerpunkte liegen?
  • Was soll das Unternehmen in Zukunft kennzeichnen und prägen?
  • Was soll das Unternehmen erreichen?

Mit Hilfe dieser Fragen, die Sie für sich als Geschäftsführer zu jeder Zeit beantworten können sollten, schaffen Sie es, Mitarbeiter sowie Externe davon zu überzeugen, dass sich ihr Unternehmen auf dem richtigen Weg befindet. Nichts ist schlimmer als ein Unternehmer, der nicht weiß, wo er hinwill, denn das ist fast so wie ein Kapitän auf hoher See ohne Kompass. Jener ist nämlich zum Kentern verurteilt, der nicht weiß in welchem Fahrgewässer er sich befindet.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich mancher Unternehmer, der sich bisher selten bis nie mit Strategie und langfristiger Planung beschäftigt hat, sehr schwer damit tut, eine solche Vision zu formulieren. Nicht nur die Formulierung aber fällt schwer – noch viel schwerer fällt es, wenn der Unternehmer seine Formulierung auf ein Flipchart schreiben soll. Auf einmal erhält die Vision einen verbindlichen Charakter, ein Ziel, auf das ohne Wenn und Aber hingearbeitet werden soll.

Bautsch, das sitzt. Auf einmal gibt es keine Ausreden mehr. Ab jetzt kann mit Strategieplanung und dem Identifizieren strategischer Maßnahmen begonnen werden.

Sollten Sie Bedarf haben, sich über Strategie und/oder der Formulierung einer unternehmerischen Vision auseinanderzusetzen, nehmen Sie jetzt mit mir Kontakt auf. Ich unterstütze Sie gerne dabei. Das nennen wir auch Feine Organisationsentwicklung!

Mit bestem Gruß aus Bayreuth,
Axel Schröder

Bildquelle: foltolia.com, © gstockstudio

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