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Controlling – Was ist das genau und wie geht das?

Controlling was ist das

Controlling – bitte nicht missverstehen!

Controlling ist einer der man meisten missverstandenen Begriffe im deutschen Sprachgebrauch.

Controlling bedeutet NICHT kontrollieren!

Controlling bedeutet steuern, leiten oder regeln und setzt damit NICHT auf Überwachung von unternehmerischen Vorgängen oder Mitarbeitern, sondern sorgt mit verschiedenen Techniken für die Strategie-, Ergebnis- und Finanztransparenz.

Controlling zeigt damit allen Beteiligten die Auswirkungen Ihres Handelns und trägt somit zu höherer Wirtschaftlichkeit bei.

Was macht ein Controller?

Controller sind Dienstleister im eigenen Unternehmen und bieten den erforderlichen Service für die betriebswirtschaftliche Daten- und Informationsversorgung. Dabei koordinieren sie Teilziele und Teilpläne (z.B. Umsatzziele, Produktions- und Personalpläne etc.) und organisieren unternehmensübergreifend ein zukunftsorientiertes Berichtswesen. Eine BWA (betriebswirtschaftliche Auswertung) mit dem Steuerberater zu besprechen, ist damit kein Controlling, weil es nur die Vergangenheit analysiert und nicht in die planerische Zukunft blickt.

Welche wichtigen Themen gibt es im Controlling?

Neben vielen Themenfeldern, die in größeren Unternehmen einen hohen Stellenwert haben (Beispiele sind Beteiligungs- und Konzernkontrolling), haben wir uns darauf konzentriert, die essenziellen Anforderungen von kleinen Unternehmen verständlich aufzubereiten. Dazu haben wir vier Kernthemen mit diversen Einzelaspekten in unserem Blog ausführlich beleuchtet.

Finanzplanung
Wieviel Umsatz braucht’s denn? Es gibt Unternehmer, die die Frage nach der notwendigen Umsatzgröße zur Deckung aller anstehenden Kosten und Investitionen nicht beantworten können. Dabei ist eine plausible Finanzplanung die Grundlage einer angemessenen Budgetplanung. Mit einem Budgetplan lässt sich wunderbar überprüfen, ob bestimmte Finanzpositionen aus dem Ruder laufen.

Kalkulation
Die Kalkulation und damit die Festsetzung der Preise für Kunden sind immer wieder Anlass für Fehlentwicklungen. Entweder es gibt keine Deckungsbeitragsrechnung, oder die verrechneten Sätze sind nicht in angemessener Höhe oder es wird gleich „gegoogelt, was die Konkurrenten verlangen“. Die Kalkulation muss immer unternehmensindividuell erfolgen und sämtliche Kosten decken. Eine transparente Kalkulation vermeidet auch unbezahlte Auftragsmehrungen, auf denen man sitzen bleiben kann.

Kennzahlen & Steuerungssysteme
Viele Inhaber kleiner Unternehmen sind sich unsicher, welche Kennzahl sie zur Steuerung ihres Betriebes verwenden sollen. Da es hierfür kein Patentrezept gibt, werden gerne der Umsatz und der Blick aufs Bankkonto als Steuerungssysteme genommen. Das kann mitunter zu spät sein, um Fehlentwicklungen aufzudecken. Mit einfachen Werkzeugen wie der Balanced Scorecard, der ABC Analyse oder auch der Inventur können sich Inhaber kleiner Unternehmen wirkungsvolle und aussagekräftige Steuerungssysteme aufbauen.

Kostenrechnung
Seine Kosten im Griff zu behalten ist der Schlüssel zum Gewinn. Dazu ist ein gutes Verständnis über die Begriffe in der Kostenrechnung sehr hilfreich. Mit Werkzeugen wie dem Betriebsabrechnungsbogen, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung behalten Sie den Überblick. Übrigens, auch Kulanz und Rabatte sind Kosten, die Sie im Auge behalten sollten.

Bildquelle: fotolia, © Kzenon

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