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Prozessmanagement

Prozessmanagement

Wenige Begriffe stehen für so komplexe Gebiete wie das Prozessmanagement. Jeder betriebliche Ablauf ist eine Abfolge bestimmter Handlungen und Zustände – damit sprechen wir von einem Prozess. Prozessmanagement umschließt alle Elemente, die mit dieser Einteilung betrieblicher Abläufe oder Prozesse zu tun haben.

Die fünf Wissensgebiete

Zum grundlegenden Verständnis gehört die Einordnung in die fünf verschiedenen Wissensgebiete des Proezessmanagements:

  • Prozessmodellierung
  • Prozessanalyse
  • Prozessdesign
  • Prozessleistungsmessung
  • Prozesstransformation
BPM Wissensgebiete

Diese Wissensgebiete finden sich innerhalb einer Prozessmanagement-Organisation wieder. Viele Organisationen sind sich bewusst, dass sie sich ihren Geschäftsprozessen widmen müssen. Viele Abläufe sind nicht optimal auf die Anforderungen der eigenen Kunden ausgerichtet.

Was hält Unternehmer von einem strukturierten Prozessmanagement ab?

Es stehen nicht die erforderlichen Ressourcen zur Verfügung bzw. es fehlt das Know how in den eigenen Reihen.

Wir gehen die einzelnen Bereiche des Prozessmanagements kurz durch, um das große Ganze zu fassen:

Prozessanalyse:

Die Prozessanalyse erzeugt ein gemeinsames Verständnis über den IST – Zustand der Prozesse in einer Organisation und seinem Grad der Zielerreichung. Prozesse müssen kontinuierlich hinsichtlich der Aussichtung auf die optimale Zielerreichung überprüft werden.

Prozessdesign:

Im Design von Geschäftsprozessen spiegelt sich das bewusste Gestalten der Prozesse wieder – wie die Prozesse ablaufen, gemessen und gesteuert werden. Dies passiert immer unter Berücksichtigung der Unternehmensziele und damit verbundener und definierter Prozesskennzahlen.

Prozessleistungsmessung:

Bei der Prozessleistungsmessung werden die Prozesse kontinuierlich hinsichtlich Effektivität und Effizienz überwacht. Hierzu werden operative Prozesskennzahlen ermittelt.

Prozessmodellierung:

Hierunter versteht man die Aktivitäten zur visuellen Darstellung von IST- und SOLL-Prozessen. Prozessmodelle dienen der Kommunikation, der Analyse sowie für den Entwurf zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Organisationen.

Prozesstransformation:

Hierunter versteht man die Veränderung von Geschäftsprozessen im Zusammenhang mit dem Business Process Management: ein erkennbarer Lebenszyklus unter zu Hilfenahmen von Methoden der Prozessoptimierung, der Umgestaltung von Prozessen und des Reengineering.

Prozessmanagement – nur für Profis?

Profis in BPM sind auf dem freien Markt durchaus vorhanden – jedoch gibt es viele, die vorgeben die erforderliche Kompetenz zu besitzen Es besteht das Risiko Fehlentscheidungen zu treffen. Dann wird Geld zum Fenster herausgeworfen und die Ergebnisse sind mehr als dürftig.

Ganz entscheidend für BPM ist: die Organisation auf Business Process Management vorzubereiten und Prozessdenken zu entwickeln. Menschen im Unternehmen leben die Prozesse – aus diesem Grund müssen alle Prozesse sich in der Praxis bewähren.

Der BPM Kreislauf
Der BPM Kreislauf

Die Schlagworte wie effiziente, kostengünstige, technisch unterstützende und qualitativ hochwertige Prozesse reichen einfach nicht aus. Mit Leben füllen Sie diese Begriffe durch Planung und Zeit – das Ziel: größtmöglicher Nutzen bei möglichst geringem Einsatz.

Bitte überlassen Sie Business Prozess Management nicht den Verantwortlichen der Informationstechnologie – Technologie ist dazu da die Business Prozesse optimal zu unterstützen!

Prozessmanagement im Betrieb

Ein dokumentierter Prozess kann unfassbar umfangreich und gut sein – nutzt dabei nichts, wenn er am Unternehmen vorbei geht. Die vier wesentlichen Elemente habe ich Ihnen hier zusammengetragen:

  • Führung
  • Werte
  • Überzeugungen
  • Kultur

Diese vier Eckpfeiler bilden innerhalb des Unternehmens die Basis für die Entwicklung des unternehmensweiten Geschäftsprozessmanagement mit dem zentralen Fokus auf die Anforderung der Kunden in der Gestaltung von effektiven und effizienten End-to-End-Geschäftsprozessen.

Will man Business Process Management im Unternehmen einführen, kommt man bald in die Situation sich zu fragen, welche Geschäftsprozesse relevant sind.

Einfache Sicht: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kunden kommen Sie schnell zur Feststellung, dass genau diese Prozesse die relevanten sind. Beschäftigen Sie sich jedoch intensiver mit dieser Frage, kommen Sie bald zur nächsten Erkenntnis: Hier müssen die Prozesse genauer unterschieden werden.

Wir unterscheiden drei Prozessarten:

  • Ausführungsprozesse
  • Unterstützungsprozesse
  • Führungsprozesse

Gerade hier gibt es eine unzählige Ansammlung unterschiedlicher Begrifflichkeiten. Meiner Meinung nach ist es jedoch nicht von Bedeutung, ob diese Prozess Namen wie Primär-, Kern-, Haupt- oder Ausführungsprozesse tragen! Entscheidender ist diese Unterscheidung klar, nachvollziehbar und transparent zu machen.

Ein weiser Mann hat mal gesagt:

Lass uns die Dinge einfach betrachten, kompliziert werden Sie durch die Zeit und den Menschen.

Vielleicht ist es gut, einfach mit BPM zu beginnen und mit den Menschen zusammen die Prozesslandkarte zu entwickeln. Unterschätzen wir nicht die Dynamik die aus unserer eigenen Überzeugung heraus entsteht, wenn wir uns sicher sind, dass das, was wir wollen, richtig ist!

BPM: Nicht mehr und nicht weniger!

Eine aktuelle BPM-Marktstudie, die in Kooperation der Trovarit AG und Pentadoc Radar durchgeführt wurde, zeigt sehr deutlich wie Unternehmen zum Thema Business Process Management stehen. Hier lässt sich nur erahnen welche Potenziale in BPM gerade in kleinen Unternehmen stecken.

Ja, ich meine es ist Zeit für BPM – und wir machen ernst! Die  Unternehmen bereiten sich mit Prozessmanagement auf die zukünftigen Herausforderungen vor, werden besser und effizienter! Starten Sie durch mit BPM – jetzt!

Bildquelle: fotolia, © NicoElNino

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