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Wissensmanagement

Wissensmanagement

Was ist Wissensmanagement und warum braucht man es?

Wie werden neue Mitarbeiter bei Ihnen eingelernt? Wer bringt was, wie, wann, wo den Auszubildenden bei? Ärgern Sie sich, wenn ein Fehler passiert, dass man das hätte besser wissen müssen? Und woher? Hier greift das Wissensmanagement. Lernen ist eine natürliche Eigenschaft, die jeder Mensch von klein auf in sich trägt um mehr Wissen zu sammeln. Natürlich braucht es keine Struktur, um Erfahrungen zu machen und den Wissensstand zu vergrößern, aber sie hilft Zeit und Mühen zu sparen.

Denken Sie an den neuen Mitarbeiter. Sie haben ihn eingestellt, weil er mit seinen Fertigkeiten auf diese Stelle passt. Wenn Sie ihn begrüßen und einfach arbeiten lassen, wird das vermutlich irgendwann funktionieren. Er wird Kollegen fragen, nach Richtlinien suchen und viel ausprobieren. Oder er geht wieder. Ist das zielführend? Einarbeiten kostet Sie oder den zuständigen Mitarbeiter Zeit, dafür wird die Dauer erheblich verkürzt und das Risiko für unnötige Fehler gemindert.

Ist das Wissensmanagement in Ihrem Unternehmen stark ausgeprägt, gibt es eventuell ein Unternehmenshandbuch mit Leitfaden für neue Mitarbeiter. Ist das Wissen leicht zugänglich und gut aufbereitet, können Lernprozesse effektiver gestaltet werden. Um im Beispiel zu bleiben wird es in der Praxis verschiedene Bereiche der Wissensvermittlung geben: Organisatorisches im Betrieb wie Software, Passwörter, Infrastruktur und v.a. Informationen zur eigentlichen Arbeit mit Zugriff auf Ressourcen, bzw. Kontakt zu wichtigen Mitarbeitern.

In unserem Beispiel haben wir alle Bereiche des Wissensmanagement abgedeckt:

  • Erwerb
  • Entwicklung
  • Verteilung
  • Bewahrung
  • Nutzung von Wissen.

In diesem Beitrag wollen wir die Wichtigkeit von Wissensmanagement zeigen und Methoden vorstellen, wie Sie eine positive Wissensvermittlung in Ihrem Unternehmen einführen.

Wofür brauche ich Wissensmanagement?

Wir lernen jeden Tag dazu: neue Menschen, Namen, die Bedienung einer Maschine oder eines Programms. Wissen erwerben wir in verschiedenen Stufen bis wir durch Übung nicht mehr nachdenken müssen. Einen Exkurs zu diesem Phänomen und den Welten an unbekanntem Wissen finden Sie hier. Der erste Schritt ist die Erkenntnis, dass Wissen erworben wird. Wissensmanagement setzt hier an und sucht Wege, das benötigte Wissen zu sammeln, zu vermitteln und zu bewahren. Ziel ist die Nutzung – für das Individuum, das Unternehmen oder auch die Gesellschaft. Eine Person hat einen begrenzten Zugang zu Wissen. Der Zusammenschluss zu einer Gruppe erweitert diesen Zugang und auch die mögliche Wissensmenge.

Der Maler-Auszubildende muss nicht das gleiche Wissen haben wie der Meister oder der Steuerberater. Die Spezialisierung in der Gesellschaft ermöglicht herausragende Werke und Errungenschaften in einem Zweig. Deswegen ist Einarbeitung und eine gute Ausbildung wichtig. Die Verteilung von Wissen muss an den richtigen Stellen greifen.

Wissensebenen im Unternehmen

Eine Einführung in ein Unternehmen ist für jeden neuen Mitarbeiter wichtig. Die Unternehmenskultur wird besser verstanden und Arbeitsabläufe schneller übernommen. Die Vermittlung des Wissens hängt entscheidend von drei Elementen ab: Dem Wissensvermittler, dem Lernenden und dem Verhältnis der beiden zueinander. Im Unternehmen gibt es verschiedene Ebenen der Wissensverteilung: Ausbilder und Auszubildender, neuer und alter Kollege, Vorgesetzter und Mitarbeiter – wie erfolgreich das Wissensmanagement wirkt, sieht man erst in der Retrospektive. Einen besonderen Platz nimmt Wissensmanagement im Lean Management ein, denn die bestmögliche Befähigung jedes einzelnen Mitarbeiters steht im Vordergrund.

Wissensmanagement im Betrieb

Nicht allein die Einarbeitung von Mitarbeitern ist hier gemeint, sondern jede Form von Wissensmanagement. Wie werden Aufgaben im Team übergeben, wie gut wissen die Vertriebler über ihre Kunden und Aufträge Bescheid? Wenn ein Mitarbeiter erkrankt, kann mit seinen Daten weitergearbeitet werden, oder bleibt die Arbeit bis zur Genesung liegen? Wissensmanagement sucht Lösungen, um jede Ressource für jeden Berechtigten zugänglich zu machen. Wenn Ihre Prozesse nachvollziehbar sind, hat die Krankheitsvertretung einen Leitfaden und die Methoden, um effizient zu arbeiten. Selbst bestimmte Erfahrungen mit einem Kunden, die in der Software festgehalten werden, helfen allen anderen Bearbeitern.

Wie sorge ich für einen Wissensfluss im Unternehmen?

Wissen erwirbt man durch Lernen. Das beinhaltet Lernen aus Fehlern und das funktioniert, wenn Sie eine positive Fehlerkultur ermöglichen. Lean Leadership stellt die Befähigung der Mitarbeiter in den Vordergrund und bedient sich verschiedener Methoden zu Lehren. Die Vorteile des Wissensmanagements liegen in der Natur der Sache: Lernen ist uns angeboren und eine Organisation des Wissens hilft beim Erwerben und erleichtert die Suche. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, bilden Sie sich fort und kümmern sich um Ihre Unternehmensführung. Jeder in Ihrem Betrieb kann etwas am besten und sollte sein Wissen in der Praxis einbringen. Ziel ist ein kontinuierlicher Fluss von weitergegebenen Lösungen, nicht die Ein-Mann-Schau. Mit Motivation und Coaching erreichen Sie Begeisterung unter Ihrer Belegschaft, zugängliche Informationen helfen bei selbstständiger Weiterbildung!

Wissensmanagement im Unternehmensfluss

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Bildquelle: fotolia, © contrastwerkstatt

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