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Zweirad Drewe – ein Traditionsunternehmen gewinnt neue Stärke

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Zweirad Drewe GmbH

Wer in Raum Bayreuth Motorrad führt, kennt Zweirad Drewe und die Familie Drechsel als Inhaber des traditionsreichen Unternehmens.

Seit mehr als 30 Jahren führt Wolfgang Drechsel, denn alle liebevoll „Schnuff“ nennen, seinen Motorradhandel mit Werkstattbetrieb.

Gegründet wurde die Zweirad Drewe GmbH im Jahr 1981. Zusammen mit seinem Partner Günter Wenzel waren die beiden eine Institution auf zwei Rädern mit einer ordentlichen Menge Benzin im Blut.

Im Sommer 2011 passierte dann das Unglück. Plötzlich und unerwartet verstarb Günter Wenzel. Durch den Tod und das abrupte Ende der tiefen Freundschaft rissen nicht nur große emotionale Wunden auf, sondern schlagartig fehlte im Unternehmen der kaufmännische Leiter.

Wolfgang als alter Schrauber hatte die Werkstatt und die Technik im Griff, Günter den Handel und die kaufmännischen Belange.

Diese schwierige Situation und die Ungewissheit, wie es weitergeht, nutzten schwarze Schafe in der Belegschaft aus und „wirtschafteten“ in die eigene Tasche, was die Rendite des Unternehmens einbrechen lies und in eine angespannte finanzielle Situation mündete.

Frau Drechsel griff beherzt in die Tasten und schrieb eine eMail an die Unternehmensberatung Axel Schröder und bat um Hilfe bei der Reorganisationsphase.

Gemeinsam wurde das Unternehmen grundlegend auf solide Beine gestellt. Mit dem Aufbau eines angemessenen Controllings, insbesondere der Deckungsbeitragsrechnung, gab es erstmals eine Entscheidungsgrundlage, auf deren Basis das Portfolio an Marken überprüft und gemeinsam der Fokus auf die rentablen Marken gelenkt wurde. Mit Hilfe der ABC Analyse wurden die Lagerbestände unter die Lupe genommen und so sehr schnell die notwendige Liquidität in die Kasse gespült.

Organisatorisch wurde die Buchhaltung sowie die Personalabrechnung bei einer befreundeten Steuerberaterkanzlei ausgelagert und damit auf solide Füße gestellt.

Wolfgang Drechsel

Wolfgang Drechsel

Der größte Coup gelang der Familie Drechsel aber selbst. Mit dem Erwerb des angrenzenden Areals war die Basis für die Verkleinerung und Modernisierung des Ladenlokals geschaffen. Das senkte erheblich die Betriebskosten.

Heute ist Drewe aus der Krise gestärkt hervorgegangen. Als Familienbetrieb konzentriert er sich auf das Wesentliche und hat mit straffen Strukturen seine Kostensituation in Griff.

Mich persönlich freut es, einem Bayreuther Traditionsunternehmen über 2 Jahre dabei geholfen zu haben, zu neuer Stärke zu finden – und als alter Vespa-Fahrer bin ich natürlich auch langjähriger Kunde bei meinem „Schnuff“.

Mach’s gut, alter Haudegen!

Axel Schröder


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