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Arbeit und Psyche – so können Sie depressive Mitarbeiter erkennen und handeln!

Arbeit und Psyche © geralt
Woran erkennt man Depressionen? Wie kann ein Arbeitgeber beim Thema Arbeit und Psyche depressive Mitarbeiter erkennen und die Heilung unterstützen? Die Chancen stehen hoch, dass Sie sich in Ihrem Unternehmen mit psychischen Erkrankungen und deren Auswirkungen beschäftigen müssen. Das liegt weniger an einer Zunahme der Krankheitsfälle, sondern an der besseren Diagnostik: Gab es früher mehr Rückenleiden, Magenprobleme oder Kreislaufdiagnosen, lassen sich heute mehr somatische, d.h. körperliche Symptome, auf die Psyche zurückführen. In unserem Artikel über Arbeit und Psyche wollen wir Ihnen bei diesem fordernden Thema helfen, den idealen Umgang zu finden.

Arbeit und Psyche – was hat es mit der psychischen Gesundheit auf sich?

In den meisten Sprachen steht blau – blue – für Traurigkeit und Depressionen (z.B. der blue monday), in Deutschland sagen wir, dass jemand „blau macht“. Ein Beinbruch, eine Krebserkrankung oder eine schwere Erkältung wird in der Regel als AU-würdige Begründung angesehen. Psychische Erkrankungen fallen häufig unter Vorurteile wie faul, sich drücken, unzuverlässig. Informationen sind zwar verfügbar, die Belastungen einer psychischen Erkrankung allerdings nicht nachzuvollziehen. Oder können Sie sich vorstellen, dass Zähneputzen oder der Griff zur Fernbedienung tatsächlich zu anstrengend ist?

Der Arbeitsplatz ist zuletzt von der Krankheit betroffen

Einer der Gründe könnte sein, dass eine psychische Erkrankung, wie z.B. eine Depression schleichend beginnt und erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf der Arbeit spürbar wird. An der gesunden Fassade wird solange festgehalten, bis das Leiden nicht mehr versteckbar ist. Spätestens bei einer steigenden Fehlerzahl sollten Arbeitgeber vorsichtig das Gespräch und gemeinsame Lösungswege suchen. In der Arbeitswelt herrscht weithin weiter das Stigma, das unsichtbare Krankheiten, v.a. psychische, umgibt.

Psychische Erkrankungen können jeden treffen und sind ebenso ernst zunehmen wie körperliche Leiden. Als unsichtbare Krankheiten ist die Akzeptanz des Betroffenen sowie seines Umfeldes eine große Hürde, die eine Heilung verzögern kann. Wie Sie depressive Mitarbeiter erkennen, hängt mit Ihrer Einstellung zu Arbeit und Psyche zusammen. Depressiven Mitarbeitern können Sie helfen, wenn alle die Erkrankung als solche anerkennen. Pauschalisierungen sind dabei fehl am Platz und eine zusätzliche Belastung.

Unterschiedliche Erkrankungen, unterschiedliche Symptome

Menschen mit psychischen oder seelischen Erkrankungen haben durch eine Mischung unterschiedlichster Faktoren (Genetik, Sozialisierung, Verhaltensweisen, Stressbewältigung, Lebensereignisse) das Gleichgewicht verloren. Deswegen verschonen diese Krankheiten weder Arbeiter, Angestellte noch Führungskräfte. Sowenig wie nur das Arbeitsumfeld krank macht, ist allein die Persönlichkeit ausschlaggebend. Ebenso ist die Ausprägung bei psychisch Erkrankten unterschiedlich, nicht nur in unterschiedlichen Krankheitsbildern, sondern auch in der Symptomvielfalt. In unserem Artikel beschreiben wir hauptsächlich den Umgang mit Depression, da es eine der häufigsten psychischen Erkrankungen ist. Selbst hier sind die typischen Informationen zu Symptomen eher Traurigkeit, müde, appetitlos, apathisch. Dass es getriebene Depressive gibt, die nicht stillsitzen können, vollständige Erstarrung (Stupor) oder rein psychosomatische Ausprägungen, ist weniger bekannt. Eines gemeinsam haben alle Ausprägungen: eine enorme Belastung des Erkrankten und eine Beeinträchtigung zum gesunden Zustand.

Kurzer Einblick in die Bandbreite psychischer Krankheiten

Kurzer Einblick in die Bandbreite psychischer Krankheiten

Risiken von Arbeit und Psyche von beiden Seiten

Wenn ein Arbeitnehmer Fehler macht oder öfter den gelben Schein abgibt, sind die Belastungen durch die Krankheit in der Regel hoch. Die Tätigkeit eines Arbeitnehmers gibt Struktur und hilft gegen eine soziale Isolation. Ist das Betriebsklima gut, kann der Arbeitsplatz gegen die Krankheit helfen und die notwendige Energie wird in der Freizeit kompensiert. Bei leichteren Verläufen wird dem Umfeld die Krankheit nicht auffallen, bis diese affektiv (gefühls-)beeinträchtige Phase vorbei ist. Bei behandlungsbedürftigen Depressionen sieht der Fall anders aus. Von Niedergeschlagenheit, Gereiztheit, häufigen Fehltagen oder Unzuverlässigkeit bis zu mangelnder Konzentration reicht die Krankheitsausprägung, die den Arbeitsplatz gefährdet. Die Anzeichen und Beschwerden sind unterschiedlich wie die Menschen mit Depressionen.

Für den Arbeitnehmer ist das Thema „Erkrankung“ entscheidend. Die psychische Gesundheit wird von Ärzten, häufig bei somatischen Störungen, stiefmütterlich behandelt, und die Krankheit verkannt. Themen wie Müdigkeit, Traurigkeit oder Appetitlosigkeit kommen unabhängig von der psychischen Verfassung vor und es werden andere Erklärungen herangezogen. Besonders über Gefühle wird selten gesprochen, wenn der Tinnitus oder der Magendruck untersucht wird. Die Suche nach Hilfe verzögert sich und die Krankheit nimmt volle Fahrt auf. Selbst eine Behandlung hat keinen Effekt wie eine Kopfschmerztablette: Wochen und Monate können ins Land ziehen, bis eine Besserung der Depression eintritt.

Der Arbeitgeber hat zwischenzeitlich einen Mitarbeiter, dessen Leistung abfällt. Erst schleichend, bis es im Unternehmen plötzlich auffällt. Werden Fehler gemacht, verursacht das Kosten, die das Unternehmen trägt. Bei Ausfällen müssen Mitarbeiter einspringen oder Termine verschoben werden. Der Angestellte ist ein Risikomitarbeiter geworden und niemand weiß, warum und ob er längerfristig ausfällt. Gerade aus diesem Grund denken heute mehr Unternehmen an die geistige Gesundheit und entwickeln Vorsorgepläne. Betroffene Arbeitgeber und Arbeitnehmer können auf verschiedene Hilfen zurückgreifen, die aus der Depression in der Regel schwer erreichbar sind.

Perspektiven von Psyche am Arbeitsplatz

Perspektiven von Psyche am Arbeitsplatz

Depressive Mitarbeiter erkennen und Fürsorgepflicht nachkommen

Wissen Sie, was Ihre Angestellten privat beschäftigt? Gibt es Hobbies, Partnerschaften, Kinder? Nicht in jedem Betrieb wird über das private Leben gesprochen und muss es auch nicht. Problematisch sind einschneidende Erlebnisse, die das Gleichgewicht stören und langfristig eine Depression auslösen, darunter fallen Trennungen, Trauerfälle und Unfälle – z.B. am Arbeitsplatz. Um Anzeichen von Depressionen und anderen Erkrankungen zu erkennen, brauchen sowohl Betroffene als auch Angehörige Informationen über Symptome und Beschwerden.

Am Arbeitsplatz ist eine unkonzentrierte Arbeitsweise, ein Leistungs- oder Stimmungsabfall, z.B. in bestimmten Tagesphasen möglich, die in Fehler resultiert. Der Rückzug von sozialen Ereignissen kann ein Warnzeichen sein. Mit einer offenen Gesprächskultur können Sie Ihrer Fürsorgepflicht nachkommen und gemeinsam eine arbeitsbezogene Lösung suchen.

Arbeit und Psyche: Fingerspitzengefühl im persönlichen Gespräch

Fallen verschiedene Anzeichen für eine Depression auf, suchen Sie am besten in einer ruhigen Minute das persönliche Gespräch. Fragen Sie z.B., wie es Ihrem Angestellten geht und ob ihn etwas belastet. Bleiben Sie bei „Ich“-Botschaften und halten Sie Ihre Beobachtungen fest. Wenn Sie lösungsorientiert statt anklagend reagieren, kann sich ein Betroffener freier äußern. Hierhin gehört ebenfalls die Frage, ob das Arbeitsumfeld sich verändert hat (Stichwort Mobbing) oder eine Änderung sinnvoll wäre. Gibt es Probleme in einem einzelnen Geschäftsbereich, ist ein vorläufiger Einsatz in einem anderen sinnvoll. Hat Ihr Mitarbeiter privat Stress, ist eine Verringerung der Arbeitszeit eine Option. Wichtig in einem Gespräch wie diesem ist eine verständnisvolle Atmosphäre ohne Druck und negative Gefühle. Kämpft Ihr Mitarbeiter mit Depressionen, wird das persönliche Gespräch wahrscheinlich beängstigend genug sein.

Lösungsorientierte Ansätze für Arbeit und Psyche

Gemeinsam erarbeitete Lösungen sind nicht nur bei Depressionen hilfreich, sondern auch bei einer anderweitig angespannten Situation. Wenn im Privatleben gerade renoviert wird oder ein Kind zur Welt gekommen ist, kann es ebenso zu wenig Schlaf und Problemen kommen. Checklisten zu Arbeitsaufgaben, Umgestaltung des Arbeitsumfeldes oder der Arbeitszeit können entlasten und helfen pflichtbewussten Mitarbeitern, Ihre gewohnte Leistung zu bringen. Keinesfalls sollten Sie über den Kopf entscheiden oder Ihr restliches Team überfallen. Sind psychische Beschwerden im Spiel, ist das schlechte Gewissen deutlich stärker bei Betroffenen ausgeprägt, andere zu enttäuschen.

Schwierige Gespräche bei psychischen Problemen am Arbeitsplatz

Schwierige Gespräche bei psychischen Problemen am Arbeitsplatz

Depressionen – was jetzt?

Ist Ihr Arbeitnehmer zu Ihnen gekommen und hat Ihnen von seinen Depressionen und Beschwerden erzählt? Herzlichen Glückwunsch, Sie haben eine gute Mitarbeiterbindung! Oder im persönlichen Gespräch kristallisiert sich heraus, dass es depressive Beschwerden sind oder sein könnten? Dann schmieden Sie Pläne, wie eine Behandlung und eine zukünftige Gestaltung des Arbeitsplatzes aussehen kann. Informationen über verschiedene Behandlungsangebote können über die ärztliche Versorgung oder die Krankenkasse geklärt werden. Seien Sie nicht überrascht, wenn die Facharzt- oder Therapeutensuche wochen- und monatelang dauern kann. Je nach Vertrauensverhältnis und Symptomatik können Sie bei der Suche helfen oder anbieten, Erkundigen einzuholen, z.B. bei der Vergabestelle der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung.

Bei schweren Depressionen und anderen Störungsbildern kann ein stationärer Aufenthalt mit anschließender beruflichen Wiedereingliederung (BEM) sinnvoll sein. Die Heilungschancen durch die Behandlung steigen, wenn Ängste und Sorgen um den Arbeitsplatz beseitigt sind. Umso mehr, weil Arbeit durch Struktur, soziale Teilhabe und Erfolgserlebnisse eine große Hilfe bei Depression spielt. Depressiven Menschen kann der Arbeitsplatz wieder ins Leben zurückhelfen und Symptome lindern. Hier gilt: Pauschalaussagen funktionieren nicht und nicht jede Hilfe ist bei jeder Depression wirksam. Ausfallerscheinungen sollten kompensiert werden, wobei Beobachtung und Selbsteinschätzung Teil der Lösung sind, sowie regelmäßige Feedbackgespräche.

Depression und Angst – rational nicht verständlich

Psychische Erkrankungen sind individuell und in der Regel nicht rational erklärbar. An einem Tag ist der Mitarbeiter munter und gut gelaunt, am nächsten Tag zu spät, gerädert und drückt sich um Telefonate. Neben den psychischen Symptomen einer Depression, ist auch der Körper vom Kopf betroffen. Ein hohes Schlafbedürfnis, Schlaflosigkeit, veränderter Appetit, Probleme mit den Sinnen und Ängste stehen meist in Kontakt mit Depression. Ebenso ist die körperliche Gesundheit angeschlagen, die Glieder bleischwer oder das Herz rast. Die vielfältigen Themen von Depressionen machen eine einfache Lösung und Behandlung unmöglich und ein frühzeitiges Erkennen in der Arbeitswelt schwer. Hat sich jemand aus Ihrem Team Ihnen anvertraut, versuchen Sie gemeinsam Lösungen zu finden, auch wenn Sie die Probleme nicht verstehen. Das kann z.B. bedeuten, dass der Telefondienst oder Kundenbesuche an jemand anderen abgegeben werden, weil die Unsicherheit des Mitarbeiters zu groß ist.

Arbeit und Psyche – Lösungsansätze

Arbeit und Psyche – Lösungsansätze

Vorbeugung für psychische Gesundheit

Große Unternehmen haben ein eigenes Management zur Gesundheitsfürsorge, in der breiten Mehrheit gibt es wenige Rahmenbedingungen. Depressiv wird in der Regel niemand allein durch seine Arbeit, das psychosoziale Umfeld mit Kollegen, Arbeitsumfeld und Unternehmenskultur haben deutlich mehr Einfluss. Die Arbeitsgestaltung tut ihr Übriges: Erfolgserlebnisse sind psychisch wertvoll, ebenso die Anerkennung durch die Führungskräfte.

Klare Strukturen und Aufgaben

Überforderung im Beruf ist psychisch ein Risikofaktor. Wenn das Denken durch Depression langsamer läuft, kommt es schnell zur Überlastung. Startet ein neuer Mitarbeiter ohne ideale Einarbeitung, können sich mit der Zeit Fehler einschleichen und Ratlosigkeit zurücklassen. Ein betriebliches Prozessmanagement und eine lösungsorientierte Fehlerkultur mit steter Verbesserung helfen Ihnen und Ihren Mitarbeitern im Kontakt zu bleiben und Arbeitsanforderungen anzupassen. Setzen Sie erreichbare Ziele und Zwischenschritte, denn das Erreichen dieser Marke setzt Glücksgefühle frei und arbeitet gegen das monotone Hamsterrad.

Arbeitsumfeld – Gestalten für psychisch entlastetes Arbeiten

Wie arbeiten Ihre Mitarbeiter? Wissen Sie, wie das Licht ist, ob die Röhre flackert, der Stuhl passend einstellbar ist? Haben Ihre Angestellten um Dinge für Büro oder Werkstatt gebeten – für Ambiente etc.? Es gibt viele sensorische Anreize, die für unsere psychische Verfassung wichtig sind. Sonnenlicht und Vitamin D, angenehme Farben und Geräusche, die einen nicht buchstäblich den letzten Nerv kosten. Pflanzen können einen positiven Effekt haben, zumindest wenn sich jemand darum kümmert.

Depressionen können aus körperlichen Problemen entstehen. Schmerzen, v.a. chronische wie Rückenprobleme können psychische Probleme machen. Eine ergonomische Ausstattung ist wichtig, spätestens bei den ersten Schmerzen.

Anreize setzen für psychische Widerstandskraft

Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper.

Bewegung hilft Adrenalin und damit Stress im Körper abzubauen und trägt zu mehr Gleichgewicht in der Seele bei. Das bedeutet nicht, dass Sie einen Firmenmarathon ansetzen sollen, aber prüfen Sie die Bewegung in Ihrem Unternehmen. Vorwiegend sitzend, stehend, im Auto oder harte Arbeit? Es ist schwer andere Menschen zu mehr Bewegung anzustiften. Bei Depression und depressiven Anzeichen ist die Müdigkeit und Muskelschwere bereits ein immenses Hindernis. Tipps zur Vorbeugung sind mehr Bewegung im Alltag und gesunde Ernährung: Fahrradaktion vom ADFC, 10 000 Schritte am Tag laufen, Obst und Mineralwasser bereitstellen – es gibt viele Möglichkeiten und mit den richtigen Anreizen motivieren Sie Ihre Mitarbeiter. Auch hier sollten Sie im Gespräch herausfinden, was eine machbare Idee ist und was bei Zielerreichung als Belohnung funktioniert.

Vorbeugung am Arbeitsplatz

Vorbeugung am Arbeitsplatz

Was tun im Ernstfall: Schwere Depression als Diagnose?

Die AU Ihres Mitarbeiters ist da, voraussichtlich sechs Wochen Krankschreibung, Klinikaufenthalt, Totalausfall. Schichten neueinteilen, vielleicht Ärger auffangen und in sechs Wochen geht es weiter wie bisher. Sicher? Eine Depression im Arbeitsverhältnis sollte Sie dazu anhalten, die eigenen Arbeitsbedingungen zu prüfen. Gab es belastende Faktoren, durch die Ihr Mitarbeiter zum depressiven Menschen wurde? Jetzt ist die ideale Zeit, das Team zu fragen, ob Änderungen sinnvoll wären. Bei Überlastung müssen andere Wege gefunden werden als zig Überstunden, damit Ihre Mitarbeiter langfristig psychisch gesund bleiben.

Ihr erkrankter Mitarbeiter hat eine einzige Aufgabe: Gesundwerden. Depression wird gerne unterschätzt und die eigene Leistungsfähigkeit dazu. Die Behandlung kann je nach Weg mit schweren Nebenwirkungen einhergehen und ist in der Regel langfristig. Je nach Ausgangslage können Sie sich durch Angehörige informieren lassen oder direkt den Kontakt mit Ihrem Mitarbeiter halten. Hier haben die behandelnden Personen und der Betroffene das Sagen! Ihre Aufgabe bleibt die Unternehmensführung und je nach Notwendigkeit die Suche nach kurz- oder langfristigem Ersatz. BEM, Umstrukturierung bei Wiedereintritt oder Möglichkeiten einer Inklusionsbezuschussung bei festgestellter Behinderung können Sie im gemeinsamen Gespräch überlegen. Die hohe Rate an Frühberentungen durch psychische Probleme zeigt die Schwere der Erkrankung. Für ein gesundes und zufriedenes Leben bietet sich eine Beratung zur Reha durch die DRV an.

Arbeit und Psyche – Zusammenfassung

Depression raubt Schlaf, Energie, Lebenswillen und kann zig andere Symptome aufweisen. Wird die Diagnose rechtzeitig gestellt, kann mit der richtigen Behandlung und angepasster Lebensweise wieder zum normalen Leben zurückgefunden werden. Als Arbeitgeber sollten Sie eine mögliche Depression von einem Mitarbeiter weder als Ausrede sehen noch ihn in Watte packen. Selbstwahrnehmung und Leistungsfähigkeit sind in der Regel beeinträchtigt. Deswegen sollten Sie einen Gesprächsraum bei Problemen öffnen, Hilfe anbieten, wenn Sie das möchten und können und Verständnis aufbringen. Mit einer wirksamen Behandlung ist eine Depression weiterhin eine schwere Erkrankung, die Symptome werden dabei auf verschiedene Arten gelindert. Wir wollten Ihnen mit diesem Artikel Tipps im Umgang mit depressiven Mitarbeitern geben und wünschen alles Gute!

Mit bestem Gruß

Johanna Pöhlmann

Bildquelle: Canva.com, © geralt

Bonustipp zu Arbeit und Psyche: Checkliste für gesundes Arbeiten

Mit unserer Checkliste können Sie eine erste Einschätzung zur psychischen Verfassung Ihrer Angestellten bekommen, wenn sich kurzfristig Änderungen in Stimmung, Leistung und Verhalten ergeben haben.

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