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Lean Management

Lean Management

Was ist Lean Management?

Der passende Begriff im Deutschen ist die schlanke Unternehmensführung, auch als Toyota-Produktionssystem bekannt. Lean Management verbindet dabei den Kundenwunsch mit optimierten Prozessen und motivierten Mitarbeitern, die an einer verbesserten Wertschöpfung arbeiten. Das gesamte Unternehmen arbeitet an Produkten und Dienstleistungen in einer hohen Qualität, die dem Kundenwunsch entspricht und deswegen Verschwendung (japanisch muda) minimiert. Lean Management setzt hierbei nicht auf einmalige Aktionen und Wunderkuren, sondern integriert jeden Mitarbeiter in die Lean Strategie mit mehreren Grundpfeilern. Die Ziele des Lean Managements werden durch alle Ebenen des Unternehmens kommuniziert und damit als Prinzipien gelebt. Tätigkeiten ohne Wertzuwachs sollen minimiert und die Effizienz der wertsteigernden Arbeiten deshalb gesteigert werden.

Basis von Lean Management als Infografik

Grundprinzip Lean Management
Grundprinzip Lean Management

Welche Prinzipien sind im Lean Management wichtig?

Die fünf Säulen des Lean Managements sind dabei Wertdefinition, Identifikation des Wertstroms, Umsetzung des Fluss-Prinzips, Einführung des Pull-Prinzips und das Streben nach Perfektion. Diese Prinzipien sollen in jedem Bereich und in jedem Mitarbeiter des Unternehmens verwurzelt werden, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Wertdefinition des Kunden

Die Wertschöpfungskette geht dabei vom Kunden aus, dessen Definition vom Wert eines Produkts alle Prozesse beeinflusst. Denn stellt man einem Kunden die Frage, für was er einen Preis zahlt, sind folgende Kriterien üblich: Das Produkt in einer gewünschten Qualität und Haltbarkeit, ein angemessener Service und eine akzeptable Gewinnmarge für das Unternehmen. Die Kundenorientierung versucht unnötige Kosten zu finden und dann zu senken: Fehlerhafte Produktion mit Ausschuss, Suchzeiten im Büro und Verschwendung jeglicher Art.

Das Gegenteil von Wert ist dabei Muda! Der Begriff Muda wird aus dem Japanischen mit „Verschwendung“ übersetzt, meint im Lean Management aber eher „für die Katz arbeiten„.

Beitragsbild 8 Arten der Verschwendung Bildquelle © Elnur

8 Arten der Verschwendung

Lernen Sie alle 8 Bereiche kennen, in denen „für die Katz gearbeitet“ wird.

Identifikation des Wertstroms

Was passiert denn im Unternehmen, um Wert für den Kunden zu schaffen? Alle Prozesse können im Lean Management-Unternehmen unterteilt werden in wertschöpfend und nicht wertschöpfend. Verschwendung ist das Gegenteil von Wertzuwachs und kann nach der Identifizierung eliminiert werden.

Betriebsrundgang_durch_Hinsehen_lernen_Unternehmensrundgang© gilaxia

Sehen lernen

Wir übersehen tagtäglich viele Details. „Durch Hinsehen lernen“ schaffen wir Klarheit über den Wertstroms!

Wertstrom als ruhiger Fluss

Der Wertstrom ist bereinigt und fließt durch Service, Produktion und Lieferung zum Verbraucher. Jeder Mitarbeiter im Lean Unternehmen sorgt für einen reibungslosen Ablauf ohne Wartezeiten und Stauungen. Die Methoden einer gleichmäßigen Produktion sind Vorbereitung, klare Kommunikation, sinnvolle Anweisungen und verfügbare Informationen am Platz. Wenn jeder Mitarbeiter weiß, was er zu tun hat und die benötigten Werkzeuge und Materialien bereitliegen, kann er zur Wertschöpfung beitragen.

Einführung des Pull-Prinzips

Manches Management steigert die Produktion, um Waren auf den Markt zu schwemmen (Push). Das Pull Prinzip reagiert nach Bedarf: Ohne Nachfrage vom Markt oder der nächsten Produktionsstufe wird nicht produziert. Hilfsmittel und Methoden, wie z.B. Kanban mit einer ideal angepassten Lagerhaltung und Elementen der Lean Production wie Fertigungszellen ermöglichen dieses Vorgehen. Quick Response Manufacturing erlaubt die optimierte Lagerhaltung auch in Unternehmen mit kleinen Losgrößen und hoher Varianz.

Streben nach Perfektion

Unsere Artikel gehen nicht um „Höher, schneller, besser“ bis zur völligen Verausgabung, sondern um einen Zustand der optimalen Stabilität. Mitarbeiter werden krank und Maschinen fallen aus – im perfekten Ablauf sind Lösungen zur Hand, ohne dass alles ins Stocken gerät. Bis dahin braucht es viele Runden Kaizen – kontinuierliche Verbesserung. Jeder Fehler, der grundlegend ausgemerzt werden kann, hilft zukünftige Probleme mit etablierten Methoden anzugehen. Mit der Verbesserungs Kata arbeiten Sie ohne vorgegebenen Plan, sondern entwickeln und testen Hypothesen. Die Coaching Kata stellt sicher, dass Teamleiter die Ziele erreichen können.

Funktioniert Lean Management nur in der Massenproduktion?

Obwohl Lean Management aus der japanischen Automobilindustrie kommt, werden die Prinzipien sehr erfolgreich bei Dienstleistern oder Handwerksbetrieben umgesetzt.

Auch im Büro lässt sich Lean Management mit großen Effizienzgewinnen umsetzen. Zum Lean-Office haben wir einen sehr umfangreichen Hintergrundartikel erstellen, in dem wir viele Tipps und Tricks vorstellen.

Lean Office © Skarie20

Lean Office

So heben Sie die Effizienz in Büro und Verwaltung.

Welche Methoden und Werkzeuge verwendet Lean Management?

  • Lean Management hat das Ziel, kontinuierliche Verbesserung im Unternehmen mit einer optimierten Wertschöpfung zu kombinieren. Die großen Lean Themen sind daher: Verbesserung der Prozesse, Produktion und des Service, Zufriedenstellung des Kunden bei minimierter Verschwendung. Das Prinzip Lean Management greift tief und gibt sich nicht mit oberflächlichen Veränderungen zufrieden – die 5Why-Methode sucht nach tiefen Ursachen.
  • Mit dem System 5S fällt Ordnung und Überblick bewahren einfacher – wenn die Selbstdisziplin stimmt! Kontinuierliche Methodenanwendung sind das A und O des Lean Managements und greifen tiefer als eine einmalige Verbesserung der Prozesse.
  • Hat ein Unternehmen hohe Lagerbestände, ist es in der Regel nicht ausreichend, nur diese abzubauen. Sobald Bestände sinken, werden die Ursachen klar: Materialmängel, unausgereifte Prozesse, schlechte Organisation oder Ausbildung. Durch Lean Management optimiert ein Betrieb seine Abläufe optimiert und hält Lagerbestände niedrig. In unserem Artikel über die 8 Arten der Verschwendung finden Sie Beispiele aus Lager und Betrieb.

Fehler reduzieren und besser werden

  • Kaizen ist der Begriff, wenn es um eine kontinuierliche Verbesserung jeden Tag geht. Jeder Mitarbeiter achtet auf Möglichkeiten, wie Lean Management und Production besser fließen können. Die Themen variieren dabei von Veränderungen alltäglicher Handgriffe zu verbesserten schriftlichen Anweisungen und Überdenken ganzer Prozessschritte.
  • Six Sigma und DMAIC beschreiben Lean Methoden, die im Management der Prozesse Verwendung finden: Definieren, Messen, Analysieren, Verbessern (Improve) und Steuern (Control). DMAI(I)C verdeutlicht in einem weiteren Schritt wie wichtig ein motiviertes Team ist, das die Veränderungen mitträgt. Dieser Zyklus läuft so oft ab, bis ein Prozess stabil läuft – auf einem konstanten -Niveau.
  • PDCA steht für Plan, Do, Check, Act. Um Bereiche zu verbessern, wird im Lean Management erst überlegt und geplant – mit erwünschtem Ergebnis. Danach steht die Ausführung an und die Prüfung, ob eine Verbesserung messbar ist. Bei positiven Ergebnissen wird die Verbesserung vollständig umgesetzt und der Kreis beginnt erneut.

Weitere Werkzeuge für Lean Management und Lean Production

Die schlanke Produktion (Lean Production) setzt die bisher vorgestellten Lean Management Hilfsmittel um und stützt sich auf weitere. Lean Methoden stehen nicht einzeln, sondern sorgen nach dem Toyota System zusammen für beste Ergebnisse. Die Zusammenarbeit zwischen allen Unternehmensteilen bleibt immens wichtig, denn nur so gelingen optimale Prozessstrukturen.

Lean Management Methoden für Ziele und Strategie

  • Lean Management setzt hier auf Ortsbegehungen: Go to Gemba ist eine Methode, die direkt vor Ort alle Bereiche besichtigt, bevor Maßnahmen entwickelt oder umgesetzt werden. Verschwendung, Tätigkeiten und Abläufe stehen am Ort des Geschehens im Fokus.
  • Hoshin Kanri ist eine wichtige Methode zur Zielentfaltung. Steuern Sie nie mehr auf Blindflug Ideen hinterher, sondern setzen Sie Ihre Ziele strukturiert um!
  • Shopfloor Management ist eine Arbeitsweise für Führungskräfte und Abteilungsleitung da, wo Wertschöpfung entsteht. Zielentfaltung und Kaizen gehen alle im Team an und der Shopfloor Manager bindet alle Teammitglieder ein.

Lean Management für ideale Abläufe

  • Poka Yoke ist nicht nur in der Lean Production, sondern auch für eine hohe Kundenzufriedenheit wichtig: Fehlervermeidung setzt dabei an den Schwachstellen Bedienbarkeit und Information an. Die Schlüssel-Schloss-Methode hilft, unnötige Fehler zu vermeiden, wenn es eine einzige Möglichkeit gibt, einen Vorgang auszuführen. Beschriftungen und schriftliche Anweisungen in richtiger Größe und am richtigen Platz vermeiden Fehler und sind kostengünstige Maßnahmen.
  • Just in Time definiert eine Lieferkette, die genau zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle liefert. Bestände werden klein gehalten und der Ablauf nicht verzögert. Diese bedarfssynchrone Lean Production arbeitet nach dem Pull Prinzip und hat einen höheren Planungsaufwand. Dafür wird kein Kapital in Lagerbeständen gebunden.
  • Kanban ist essenziell für das Fluss- und das Pull-Prinzip der Wertschöpfungskette. Es stellt den Kontakt zwischen den einzelnen Bereichen her und sorgt für rechtzeitigen Nachschub. Durch Kanban wird nur so viel produziert, wie nachgefragt wird – Überproduktion wird verhindert. Bei Entnahme aus sogenannten Pufferlagern wird die Nachbestellung oder -produktion angeregt.

Grundpfeiler und Werkzeuge von Lean Management

Grundpfeiler Lean Management
Grundpfeiler Lean Management

Wie helfen diese 10 vorgestellten Lean Management Elemente?

Sie brauchen keine eigene Lean Management-Abteilung. Lean Werkzeuge können auch in kleineren Betrieben kostengünstig mit großem Erfolg und Gewinn umgesetzt werden. Es liegt bei Ihnen, ob Sie die Vorteile einer schlanken Unternehmensführung mit Lean Management erkennen und testen wollen. Viele Elemente sind gerade in Handwerk und KMU vorhanden – von Teams, Zusammenarbeit hin zu einem direkten Management. Nicht hinterfragte Arbeitsweisen, „Bauchgefühl“, fehlender Kontakt zu Kundenwünschen und ungünstige Abläufe sind häufig die Zeit- und Geldfresser im Hintergrund. Mit Lean Management werden sie diese Monster Stück für Stück los!

Bildquelle: fotolia, © Elnur

Alle Beiträge zum Thema Lean Management

  • Wertstrom und wichtige Kennzahlen zur Methode!
    Die Wertstrommethode ist eine interessante Möglichkeit, den eigenen Betrieb besser kennenzulernen, den Weg eines Produkts von der Materiallieferung bis zum Kunden nachzuvollziehen und auch Effizienzen zu heben. In diesem Artikel bringen wir Ihnen die Methode näher, erklären, was es mit dem Wertstrom auf sich hat und welche Kennzahlen darin wichtig sind. Prüfen Sie gleich, ob die Wertstrommethode für Ihr Unternehmen passt!
  • Lean arbeiten mit den Lean Prinzipien
    Lean arbeiten nach den wichtigsten Lean Prinzipien braucht Übung und den richtigen Einstieg. Jede Lean Maßnahme braucht das grundlegende Verständnis, wie Lean Management funktioniert. Sie nutzen nicht einzelne Werkzeuge eines Sortiments, sondern Methoden, die von oben bis unten verzahnt sind. Einen ersten Einblick bieten wir Ihnen deshalb in die fünf Säulen und achten auf die typischen Probleme in Kleinunternehmen statt großer Fabrikkomplexe.
  • Betriebsrundgang – durch Hinsehen lernen und vorbeugen! 👓
    Bei einem Unternehmensrundgang, besonders mit unserer Betriebsrundgang Checkliste, erkennen Sie alles, was langfristig den Wert Ihres Unternehmens beeinflusst. „Durch Hinsehen lernen“ ist eine wichtige Lean Management Methode, die einen genauen Blick darauf richtet, was jetzt aktuell oder später gemacht werden muss, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben. Gehen Sie auf Entdeckungstour und arbeiten Sie langfristig an Ihrem Unternehmen!
  • Prozesse verbessern mit Lean Methoden in jedem Betrieb!
    Prozesse verbessern mit den Methoden des Lean Managements steht immer griffbereit in unserem Beratungs-Werkzeugregal. Deswegen freuen wir uns, Ihnen mit dem Gastbeitrag von Sebastian Reimer, Gründer des Lean Service Institutes, eine weitere Experten-Stimme vorzustellen. Seine Spezialität sind die Prozesse im Hintergrund, besonders im Büro. Sein Vorgehen entspricht unserer Kundenarbeit und sorgt für beste Ergebnisse!
  • Kanban und Beschaffungsmanagement für jeden Betrieb
    Kanban ist ein bewährtes System, das dafür sorgt, dass Lager immer genau die richtige Menge für den nachgelagerten Schritt vorhalten. Damit das funktioniert, braucht es eine gute Beschaffungsstrategie, visuelle Marker und einen klaren Blick auf den eigenen Betrieb. Was am Fließband im Großwerk klappt, funktioniert dabei auch im Kleinen. Machen Sie jetzt Schluss mit Hamsterkäufen und hohen Lagerhaltungskosten mit Kanban!
  • Quick Response Manufacturing – Nachfrage und Lager flexibel gestalten
    Quick Response Manufacturing steht vor allem für ein Prinzip: Schnellere Abwicklung – von Aufträgen, Lagerbeständen, Kundenanforderungen und mehr. Das kann durch das Kanban-Prinzip geschehen, über automatische Nachbestellung, klare Abläufe an Maschinen und einigem mehr. Wir stellen die Methode QRM vor, geben Beispiele, die auch in kleinen Unternehmen funktionieren und sind gespannt auf Ihre Erfahrungen mit dieser Arbeitsweise!
  • Coaching Kata – finden Sie Ihre Routine zur Mitarbeiterentwicklung!
    Mit der Coaching Kata starten wir in die beste Übung für Ihre Führungsqualitäten. Gerade in stressigen Situationen übernehmen wir gerne selbst das Ruder, kennen die beste Lösung und haben die „lass mich das mal machen“-Mentalität. Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn wir dagegen fähige Führungskräfte und Mitarbeiter haben wollen, sollten wir Zurückhaltung üben: Aushalten und Lösungsansätze entwickeln lassen!
  • Shopfloor Management – sinnvolle Führung in der Wertschöpfung
    Shopfloor Management ist das Management direkt am Ort des tatsächlichen Geschehens: Im Laden oder der Werkstatt wird nachhaltig an der Verbesserung gearbeitet. Übersichten an einer SFM-Wand sind eine sichtbare Hilfe bei der Einführung oder Verbesserung der Arbeitsmethoden. Das Shopfloor Management kommt ohne reine Zahlendiagramme, Ergebnisauswertungen oder sonstige Präsentationen aus, die in der Verwaltungsebene typisch sind. Dafür gibt es schnell überblickbare Motivationsübersichten für alle!
  • Verbesserungs Kata – was hat es mit der Technik auf sich?
    Die Verbesserungs Kata hat es in sich: Messbare Verbesserungen in einem klar abgesteckten Feld mit motivierten Mitarbeitern, die an der Erarbeitung und Umsetzung mitwirken. Was die Lean Methode kann, welches Ziel sie hat und wie Sie am besten vorgehen, das erklären wir in diesem Artikel. Machen Sie sich und Ihr Unternehmen fit mit der Verbesserungs Kata!
  • Lean Standard Work – definieren Sie den idealen Ablauf!
    Kennen Sie das aus Ihrem Unternehmen: Jeder macht, wie er glaubt; die Ergebnisse einer Aufgabe variieren ohne erkennbare Ursachen? Sie wollen vergleichbare Ergebnisse und planbare Zeiten für Ihr Unternehmen? Dann empfehlen wir Ihnen Lean Standard Work! Ein gemeinsames Vorgehen von der Dateiablage bis zum Fertigstellung einer fertigen Kundenbestellung. Durch die Erarbeitung der Standards fällt die Einarbeitung neuer Mitarbeiter leicht und Sie behalten den Überblick!
  • Gemba, Going to Gemba und Gemba Walk – vor Ort verstehen lernen!
    Gemba Walks sind unvoreingenommene Ortsbegehungen im Betrieb – nämlich genau dort, wo der Wert entsteht: in der Fertigung, in der Werkstatt oder auch in der Logistik. Mit einem vorbereiteten Gemba Walk stellen Sie die wichtigsten Fragen an Mitarbeiter vor Ort, halten alle wichtigen Details fest und können sich optimal informiert im Nachgang um mögliche Änderungen kümmern.
  • Hoshin Kanri und Zielerreichung – schalten Sie Ihr Fernlicht ein!
    Hoshin Kanri oder Zielentfaltung ist eine Lean Management Methode, die jedem Betrieb beim Festlegen und Erreichen gesteckter Ziele hilft. Sie brauchen kein mehrstufiges Führungsteam und ausgebildete Führungskräfte – solange Sie wissen, dass Ziele erreichbar sind, wenn alle mitziehen! Vergleichen Sie das Unternehmen mit Autofahren bei Nacht: Natürlich reicht das Abblendlicht, aber ohne Gegenverkehr sehen Sie […]
  • DMAIC vs PDCA – Wege der Problemlösung mit zwei ähnlichen Methoden
    Die beiden Problemlösungszyklen DMAIC vs. PDCA sind unerlässlich, wenn Sie die passende Variante für Verbesserungen in Ihrem Unternehmen ausprobieren wollen. Lesen Sie sowohl über die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede der beiden Methoden und lernen Sie die einzelnen Stufen der Umsetzungs- und Problemlösungszyklen. Ideal für verschiedene Projektgruppen, Veränderungen in den Abläufen oder bei Neustrukturierungen in Ihrem Betrieb.
  • Lean Games – spielerisch mit System zu mehr Effizienz!
    Mit Lean Games können manche Prinzipien wie Manufacturing Cells leichter erfahren und verinnerlicht werden. Dieses Fertigungsprinzip ermöglich es, die Produktion auch in kleinen Betrieben optimal aufstellen. Alle Schritte sind in einem Lean Game zu Lean Production erfasst, die bis zu einer effizienten Neuausrichtung gegangen werden müssen: Planung, Machbarkeit und Erklär-Arbeit, Umbau, Schulung und kontinuierliche Verbesserung. Und dann geht es vom Spiel in die große Fertigung!
  • Lean Office – Lean Management in Büro und Verwaltung
    Lean Office steht für die bewährten Lean Methoden für mehr Effizienz und weniger „für die Katz‘ arbeiten“ im Büro! Wichtige Beispiele und Umsetzungsmöglichkeiten bekannter Lean Methoden wie das Ordnungsprinzip 5S, Kanban und ein genauer Blick auf die Wertstromanalyse helfen nicht nur großen Produktionsfirmen, sondern erleichtern die Arbeit der notwendigen Verwaltung! Für zufriedene Kunden und entspanntere Betriebsmitglieder!
  • Training within Industry – Einarbeitung für ideale Ergebnisse!
    Training within Industry ist eine bewährte Methode, um die Einarbeitung neuer Mitarbeiter bei bestimmten Arbeitsschritten so effektiv und effizient wie möglich zu gestalten. Der Mehraufwand bei der TWI-Grundlagenarbeit führt zu schnelleren und besseren Erfolgen im langfristigen Verlauf. Wir zeigen Ihnen die Hintergründe sowie die einzelnen Schritte, um die TWI Methode einzuführen und umzusetzen. Vermeiden Sie Fehler durch bessere Anleitung!
  • Six Sigma – minimieren Sie Ihre Fehlerquote auf 6σ-Niveau!
    Das Six Sigma Niveau beschreibt den Qualitätsstandard anhand der Fehleranzahl. 6σ bedeutet dabei statistisch gesehen, dass die Fehlerwahrscheinlichkeit nahezu bei null liegt. Wie in vielen Lean Management-Methoden geht es gerade um den Weg zu diesem Idealzustand, der durch wiederkehrende Verbesserungen erreicht werden kann. In der Großindustrie wie auch im Handwerk! Eines der genutzten Werkzeuge ist dabei der DMAI(I)C-Zyklus.
  • Pull Prinzip – die kundenorientierte Produktionslösung!
    Kanban und Pull-Prinzip gehen Hand in Hand, damit Ihr Unternehmen unnötige Reibung und Brüche während der Arbeitsabläufe abbauen kann. Stellen Sie mit sinnvollen Markierungen fest, ob alles am richtigen Platz ist, und durch das Flussprinzip vermeiden Sie Überproduktion und Stau in der Fertigung. Alles mit einigen wenigen Anpassungen und der Verinnerlichung der fließenden Abläufe, die durch Fertigstellung des Vorläufers ausgelöst werden.
  • Lean Production – Grundlagen für eine schlanke Produktion
    Lean Production ist Lean Management genau dort, wo sich etwas bewegt: in der Fertigung. Wir zeigen die Säulen von Lean Production wie Kanban, 5S, Gemba-Walks und die Just-in-Time-Lieferung, ebenso wie den Überblick über Vor- und Nachteile. Für viele Unternehmen besonders interessant: Wie gelingt ein erfolgreicher Umstieg auf die Methoden der Lean Production, um meine Mitarbeiter einzubinden? Mehr dazu lesen Sie hier.
  • 8 Arten der Verschwendung – auch in Ihrem Unternehmen!
    Wertschöpfend, unterstützend oder überflüssig? Die 8 Arten der Verschwendung stellen Abläufe im Unternehmen dar, die Sie vermeiden können. Verschwendungs-Beispiele sind Fehler im Ablauf, Suchzeiten, Transporte oder unnötige Produktionsschritte. Den Ge-/Verbrauch von Ressourcen, Arbeitszeit und -kraft ohne wertsteigernden Nutzen zeigen die 8 Arten der Verschwendung damit durchdacht auf – und was Sie hier einsparen und verändern können. Für ein Plus an Wirtschaftlichkeit, Gewinn und Zufriedenheit!
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    Wertstromorientiertes Prozessmanagement – ein weißer Schimmel? Karl Wagner und Alexandra Lindner haben das Buch Wertstromorientiertes Prozessmanagement verfasst, welches im Hanser Verlag erschienen ist. Mir wurde ein Exemplar zur Rezension überlassen – Danke dafür! Ich war sehr interessiert, ob das Buch die drei Hauptpunkte auf der Titelseite halten würde. Diese sind Effizienz steigern Verschwendung reduzieren Abläufe […]
  • 5S – eliminieren Sie Verschwendung in Ihrem Unternehmen
    Die 5S-Methode ist so einfach wie genial! Ein sinnvolles Ordnungssystem kann nicht von außen aufgedrückt werden, sondern kommt aus der Erfahrung verbunden mit Ausmisten, Saubermachen und Sortieren. Nutzen Sie unsere Erfahrung und setzen Sie in Ihrem Betrieb auf 5S: Effizientere Arbeit ohne Einschränkung, wenn Sie die einfachen Prinzipien annehmen, umsetzen und verinnerlichen. Der Schlüssel hier ist „Beständigkeit“.
  • Kaizen & Kontinuierliche Verbesserung auf 5 Grundpfeilern
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  • Ishikawa Diagramm – so finden Sie Ursachen für Probleme
    Das Ishikawa Diagramm ist eine gute Methode, wie Sie Probleme in Ihrem Unternehmen erfassen, aufschlüsseln und bearbeiten können. Mithilfe der vier bis sechs großen Bereiche (Mensch, Methode, Maschine, Material ergänzt um Mitwelt, Management, Money oder passende andere Elemente) und die Aufgliederung in einzelne Felder gelingt die Ursachensuche bei einem eindeutigen Problem nachhaltig mit bietet genügend Ansatzpunkten zur Verbesserung.
  • Die 5-Why-Technik – Warum? Wie funktioniert die Methode?
    Wieso, weshalb, warum? Die 5-Why-Technik ist einfach, aber überzeugend: Mit der Frage nach dem „Warum?“ gehen Sie Problemen auf den Grund und erforschen die echten Ursachen statt kleinerer Auslöser. Wir erklären Ihnen die Methode, wie Sie diese sinnvoll einsetzen und welchen Nutzen Sie aus der Warum-Frage für Ihr Unternehmen ziehen können. Ganz einfach, aber mit System!